Auch heuer lud die Firma Adler zu ihren zweijährlich stattfindenden Fenstertagen. Diskutiert wurde über die Zukunft der Branche ebenso wie über die Zukunft des Produkts selber.
Zukunft des Fenstermaterials
Fenster lassen Luft und Licht in die Wohnraum und verbinden uns daher mit der Natur. Die Frage, wie „natürlich“ denn nun das Material aus dem Fenster sind, sein darf stand auch im Mittelpunkt der Diskussionen. Während Firmen wie Internorm sowohl auf Holz als auch auf PVC-Fenster setzen gehen andere in Sachen zurück zur Natur sogar noch weiter: „Wir haben uns irgendwann sogar gefragt: Was soll dieses ganze Meranti und sibirische Lärche? Seither heißt unser Motto nicht nur ‚Fenster aus Holz‘, sondern auch ‚Holz von Daheim‘ “ meinte etwa Frank Döpfner vom gleichnamigen Fensterhersteller.
Was Fensterhersteller wollen
Als Kooperationspartner zahlreicher Fensterhersteller ermittelte Adler auch, was für diese – im Zusammenspiel mit den Kunden - besonders wichtig ist. So hat man es etwa geschafft, mit neuen Spritzlacken und einer Dickschichtlasur, die Trockenzeit um 30 % zu verkürzen, ohne in den Endverbrauchern wichtigen Punkten, wie der Isolierung und der Wetterbeständigkeit, Abstriche machen zu müssen.
Kunden wollen Anschaulichkeit
Für die Kunden sind Fenster eine Selbstverständlichkeit, gerade deshalb gehen die Vermarktung und der Verkauf von Fenstern vor allem über die Emotionen. Marketingexperte Andreas Kreutzer empfahl den Fensterherstellern und –händlern daher in seinem Vortrag, Schauräume zu bieten, in denen Fenster gesehen, befühlt und ausprobiert werden können.