ARGE „Bau!Massiv!“ fordert Anhebung der Wohnbauförderung
Laut Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFO) werden 2050 mehr als neun Millionen Menschen in Österreich leben, davon allein zwei Millionen in Wien. Das dürfe laut der Arge "Bau!Massiv!", zu keinem Wohnungs-Engpass führen, der die Preise nach oben treibe.
Jetzt darauf zu reagieren sei also angesagt und so fordert die Arge eine jährliche Zusatz-Milliarde für die Wohnbauförderung für 55.000 neue Wohnungen pro Jahr.
"Die Arge Bau!Massiv! begrüßt bei der Wohnbauförderung den von der Regierung gesetzten Schwerpunkt im Bereich Klimaschutz. Um den geänderten Anforderungen an den Klimaschutz im Gebäudestandard und dem wachsenden Wohnbedarf nachzukommen muss jedoch im nächsten Finanzausgleich die Wohnbauförderung um rund 1 Milliarde Euro pro Jahr angehoben werden. Diese Gelder müssen ausschließlich für den Wohnbau zweckgebunden bleiben", so DI Dr. Bernd Wolschner, Obmann Stellvertreter des Fachverbandes Steine und Keramik.
Handlungsbedarf auch bei der Sanierung
"Verstärkte Investitionen in die Sanierung sind zwecks Erreichung des Kyoto-Zieles bzw. des EU-Klimapaketes bis 2020 im Gebäudebestand unabdingbar. Gleichzeitig muss das nötige Fördervolumen für den Neubau aktuellen Bevölkerungsprognose angepasst werden", untermauert Ing. Johannes Lahofer, Bundesinnungsmeister Bau.
Die Vergaberichtlinien für den Neubau sollten in Hinkunft verstärkt auf dem drei Säulen Modell der ökologischen, der ökonomischen und der sozialen Nachhaltigkeit aufbauen.