|
|
 |
Welchen Einfluss hat das Älterwerden auf die Badkultur?
Der fortschreitende demographische Wandel bringt auch eine Veränderung der individuellen Bedürfnisse an das Bad mit sich. Im Auftrag von Kaldewei, hat das renommierte Kölner rheingold Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen aktuell den Bedürfniswandel im Bad in der morphopsychologischen Studie "Die Bad- und Badekultur der Generation 50plus" untersucht.
Die Lebenswirklichkeit der Generation 50plus
Die Studie belegt, dass das Alter psychologisch ein komplexer und vor allem ambivalenter Prozess ist, der individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. So beschreiben die Befragten das Alter einerseits als "befreites Auskosten", das uneingeschränkten, aktiven Lebens-Genuss ermöglicht. Diese idealisierte Wahrnehmung erfolgt beispielsweise mit dem Eintritt ins Rentenalter, das neue Freiheit, Ungebundenheit und Selbstbestimmtheit verheißt. Andererseits stehen dem in der Realität Erfahrungen gegenüber, in denen man das Alter primär als fortschreitende Ein- und Beschränkung verspürt.
Neue Anforderungen an das Wohnumfeld
In dieser Logik nach den neuen Anforderungen an ihr privates Lebens- und Wohnumfeld befragt, äußern die über 50-Jährigen besonders häufig den Wunsch nach neuen, komfortableren Bädern, die ein vollkommenes Verwöhnerlebnis ermöglichen. Umso sensibler reagieren sie gleichzeitig auf die Frage nach einer spezifisch altersgerechten Ausstattung des Bades.
Zwei Motive zur Badrenovierung
Bereits vorliegende Erkenntnisse zeigen, dass mehr als zwei Drittel der heutigen Bäder renovierungsbedürftig sind. Wie die aktuelle Studie belegt, ist der Entschluss zur Badrenovierung häufig an den "gefühlten" Übergang in einen neuen Lebensabschnitt geknüpft. Dazu gehören insbesondere Situationen wie der Auszug der Kinder oder der Beginn des Rentenalters oder dass man schlicht das "Alter spürt". Vor diesem Hintergrund lassen sich zwei unterschiedliche Motive für die Renovierung unterscheiden: 1. der Wunsch nach Erneuerung bzw. individueller Neuausrichtung des Badezimmers. Es ist quasi mit einem gealtert und trägt sichtbare Altersspuren, die unbewusst auch an die ungeliebten Seiten des eigenen Älterwerdens erinnern. 2. Eine indizierte Anpassung an erste körperliche Einschränkungen, um in Sachen Körperreinigung und -pflege so lange als möglich autonom agieren zu können.
Neben diesen rein praktischen Erwägungen, verändert das Badezimmer vor allem auch psychologisch seine Bedeutung. Solange die Aufgaben des Arbeitslebens im Vordergrund stehen, wird es eher als "funktionaler" Ort - eine Art Transitstation - erlebt, in dem man mit der täglichen Körperpflege vor allem einer sozialen Pflicht gegenüber der Gesellschaft nachkommt. Mit dem Rückzug aus dem "öffentlichen" Leben und dem Gewinn frei verfügbarer Zeit wird das Badezimmer stärker als "Ich-bezogener" Raum empfunden, in dem man sich nach Herzenslust selbst verwöhnen kann. Aus diesem Funktionswandel resultiert der Wunsch, das Traum-Bad zu realisieren, in seiner Ausstattung aufzuwerten und sich mehr als die Standard-Lösungen zu gönnen.
<< voriger Artikel
nächster Artikel >>
Die neue sembella®med.Collection von Dr. Lanz macht fit f...
|
|
Der allgemeine Wohlstand wächst kontinuierlich.
|
|
Zisternen profitieren von der Aufwertung des Gartens
|
|
|
 |
Ob rund, fünfeckig, quadratisch … Ihre Dusche können Sie sich in vielen Formen aussuchen.
Sand und Schmutz unter Schuhen wirken wie Mühlensteine und richten schwere Schäden an
Moderne Sanitäreinrichtungen als Hingucker.
Für jede Badsituation gibt es Lösungen mit individuellen Glasschnitten und Duschwandhöhen.
Hier finden Sie alles, was Sie für ihre Wellness-Oase zu Hause brauchen!
|