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Hemmschwelle

Die größte Hemmschwelle sich ein neues Bad zuzulegen ist für den Großteil der Befragten nicht die Kostenfrage sondern die "Angst" vor der Renovierung selbst. Viele schrecken davor zurück, weil sie fürchten, dass die Handwerker für 4-8  Wochen praktisch mit "einziehen".




Wie sieht das Bad der Zukunft aus?

Mehr Komfort, bessere Rückzugsmöglichkeiten aber nicht unbedingt mehr Automation: So stellen sich die Befragten einer von Kaldewei in Deutschland durchgeführten Studie das ideale Bad vor.

 

Badegewohnheiten sind von Alter zu Alter, von Land zu Land unterschiedlich. So werden in Deutschland und Österreich lediglich 2 - 4% der Badewannen mit Whirlpoolfunktion verkauft - in Italien sind es 20 %. Für Bäder-Firmen und Sanitärausstatter ist es also wichtig, zu wissen, woher bestimmte Trends kommen, und was sich potentielle Kunden von einem (zukünftigen) Bad überhaupt erwarten.

 

Wunsch nach individuellem Bad

Die Badegewohnheiten und die Sichtweise des eigenen Badezimmers haben sich in den letzten 20 Jahren deutlich geändert. Früher galt noch "Im Badezimmer hält man sich nicht länger als notwendig auf", und dementsprechend platzsparend, klein und minimalistisch funktional waren Badezimmer auch gestaltet. Heute sieht das ideale Bad ganz anders aus, im Zentrum steht der Wunsch nach Individualisierung. Rein "nützliche" Aspekte wie etwa die Waschmaschine sollten aus dem Traumbad wenn möglich ausgeblendet werden, beim perfekt eingerichteten Bad geht es vor allem um's Wohlfühlen.

 

Bad als "So-bin-ich-eigentlich"-Raum

Das Badezimmer ist ein traditioneller Rückzugsraum, hier möchte man nicht gestört werden. Die moderne Technik dient dabei vor allem der Konfortsteigerung: Lichtsteuerung, Musik, Temperatursteuerung etc. werden gewünscht. Die Kommunikationstechnik (Telefon, Internet) hingegen möchten die meisten Befragten vom Badezimmer fernhalten, um wenigstens einen Ort zu haben, an dem man unerreichbar bleibt. Auch vor allzu aufwändigen Techikszenarien (vollautomatische Steuerungen und "Badeszenarien") schrecken die meisten zurück, aus Angst vor Autonomieverlust und "Bevormundung".

 

Auch bei den Materialien gab es eine Trendwende: Statt wie früher um eine Statusdemonstration nach "außen", geht es auch im Premiumsegment nun um den persönlichen Komfort, gefragt sind Materialien die zurück zum "Ursprung" führen, wie Naturstein oder Holz.

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