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Materialien: Der Stoff aus dem die Badewannen sind

Badewannen aus Sanitäracryl

Seit Beginn der 70er Jahre werden Badewannen aus Sanitäracryl gefertigt. Ein Hit für die Designer, die mit diesem Werkstoff ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Der Vorteil der Acryl Badewannen zur Stahlemailwanne sind Preis und Gewicht. Sie kosten weniger und sie wiegen weniger. Letzteres bringt vor allem zum Beispiel bei einer Althaussanierung Vorteile, weil man sich um die Statik keine Sorgen machen muss.


Beachtet man einige Punkte, dann schaut die Acrylwanne auch nach Jahren noch gut aus.


Wichtig: Keine scharfen Reinigungsmittel. Der Kunststoff verträgt dies nicht. Auch manche Badezusätze können für Verfärbungen sorgen. Andere „Wunden“ wie Brandflecke oder Kratzer können vorsichtig mit feinem Sandpapier entfernt werden.


Zwischen Billigwannen und Qualitätswannen ist optisch oft kein Unterschied. Billigwannen haben meist nur eine 3mm starke Acryl Schicht und einen ungenügend verstärkten Boden. Qualitätswannen haben eine Acrylschicht von 5mm.


Badewannen aus Stahlemail

Eine Stahlemail Badewanne ist etwas teurer als eine Acryl-Wanne. Der Grund: Sie ist fast unverwüstlich und Kratzer sind kaum ein Thema. Einzelne Hersteller bieten deshalb lange Garantiezeiten – bis zu 30 Jahre. Ein weiterer Vorteil ist, dass Bakterien auf der glatten Oberfläche keinen Halt finden.


Natürlich kann auch bei einer Email-Badewanne etwas passieren, zum Beispiel durch Schlageinwirkung, aber hier gibt es Abhilfe mit Email aus der Tube. Die Formen von Stahlemail-Wannen sind aufgrund der Formbarkeit im Vergleich zu Acryl etwas eingeschränkt. Auch ist das Gewicht höher. Billige Wannen haben meiste 1,5mm Stahlemail, Qualitätswannen 3,5mm.

Badewanne aus Gusseisen

Als Gusseisen als Material für Badewannen verwendet wurde, war das erste Mal Massenproduktion angesagt und das war schon Ende des 19. Jahrhunderts. Vorher wurde jede Eisenbadewanne von Hand aus gefertigt und es entstanden die kuriosesten Formen. Bis in die späten 1950er Jahre waren Badewannen aus Gusseisen dann ein großer Renner. Eine Emailschicht bot den entsprechenden Schutz vor Korrosion. Der große Vorteil einer Badewanne aus Gusseisen ist die Speicherfähigkeit. Das schätzen besonders Langbader. Der Nachteil liegt im Gewicht. Eine Badewanne aus Gusseisen kann schon mal an die 500 kg wiegen.

Badewannen aus Holz

Der ganz normale Holzbottich war so ziemlich die erst Badewanne. In den Badestuben des Mittelalters. Neue Verarbeitungsmöglichkeiten des Holzes – wie zum Beispiel Thermoholz – bringen diesen attraktiven Werkstoff wieder vermehrt ins Badezimmer und es werden vereinzelt auch wieder Badewannen aus Holz erzeugt.

Badewannen aus Kupfer oder Blech

Der gewichtige Holzbottich des Mittelalters wurde durch die leichtere Blechbadewanne verdrängt. Wer es sich zudem leisten konnte, der badete allerdings in einer Kupferwanne, die vom Kupferschmied in kunstvoller Art und Weise geschmiedet wurde. In manchen Badezimmern sieht man auch heute eine solche Kupferwanne. Je nach Ausstattung kosten diese aber zwischen 25.000,- und 37.000,- Euro.

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