Leitungen
Generell sollten bei einer Badsanierung die alten Leitungen ausgetauscht werden. Bei den Materialien sind Kupfer- bzw. Kunststoffleitungen den alten Blei- oder Eisenleitungen vorzuziehen. Achtung: Kunststoffleitungen sind voluminöser als Kupferleitungen. Bei Vorwandinstallation können Kunststoffleitungen ohne weiteres verwendet werden.
Verputz
Sind die Fliesen im so genannten "Mörtelbett" oder auch "Dickbett" genannt verlegt worden, dann kann beim Abschlagen eine enorme Menge an Verputz anfallen. Grundsätzlich muss man bei einer Badsanierung mit einer Schuttmenge von 30 bis 50 Schwerlast-Schuttsäcken rechnen. Auch die Staubbelastung ist enorm hoch. Professionelle Firmen errichten deshalb eine wirksame Staubschleuse als Zutritt zum sanierenden Raum.
Boden
Vergessen Sie nicht den Boden - besonders heikle Parkette - ordentlich abzudecken. Eine einfache Folie genügt hier nicht. Nehmen Sie ein recyclebares Schutzflies mit Gummierung.
Abdecken
Da die Staubbelastung sehr hoch ist müssen Möbel und Böden der angrenzenden Räume sehr gut abgedeckt werden. Sparen Sie hier nicht an Material und Zeit.
WC Sanierung
Oft ist bei alten Toiletten die sogenannte Gainze kaputt. Die Reparatur geht nicht ohne Stemmarbeiten ab und das Ganze kostet schnell an die 500,- Euro.
Wände
Wenn eine Wand eingerissen wird, um beispielsweise das Bad zu vergrößern, so muss bei der Baupolizei eine Bewilligung dafür eingeholt werden.
Badeinrichtungen in Mietwohnungen
Wenn Sie beispielsweise eine bestehende Badewanne aus Ihrer Mietwohnung entfernen, weil Sie ein Duschfan sind, dann kann der Vermieter bei Ihrem Auszug wieder auf den Einbau der ursprünglichen Badewanne bestehen. Also vorher Ihre Umbaupläne mit dem Wohnungs- oder Hauseigentümer absprechen.
Nachbarn
Sanierungsarbeiten im Bad gehen meist nicht ohne Stemmarbeiten ab und verursachen entsprechenden Lärm. Setzen Sie Ihre Nachbarn deshalb schon vor Beginn der Bauarbeiten mit einem höflichen Brief oder einem kurzen Besuch in Kenntnis.