Handwerkerrechnung - Überraschungen vermeiden

Für ein und dieselbe Arbeit unterschiedlich hohe Preise? Keine Seltenheit bei Österreichs Handwerkern. Ordentliches Vergleichen und die Einhaltung von ein paar einfachen Tipps bewahrt Sie aber vor bösen Rechnungs-Überraschungen.

Die AK hat in einer Erhebung in Wien herausgefunden, dass die Handwerkerpreise enorm variieren und rät zum Vergleichen vor Vertragsabschluss. Wie Sie böse Überraschungen auf der Rechnung vermeiden? Hier ein paar wichtige Tipps.

 

Sonderzuschlag?

Was sind die Geschäftszeiten des Betriebes? Fragen Sie gerade bei Notdiensten nach Sonderzuschlägen für Abend- oder Nachteinsätze sowie die logischen Wochenend-, Sonn- und Feiertagstarife.

Pauschale oder Stundentarif?

Zu welchem Satz werden die Fahrtkosten verrechnet? Viele Handwerker verwenden für die Wegzeit den Arbeitszeit-Stundensatz. Manche Unternehmen verrechnen hingegen Fahrtkostenpauschalen, die oftmals günstiger sind als Stundensätze. Regionalität bevorzugt: Am besten entscheiden Sie sich für Handwerker in Ihrer Umgebung, dann verringert sich schon allein dadurch die Wegzeit und die damit verbundenen Kosten.

Verbindlich oder unverbindlich?

Die in einem Kostenvoranschlag ausgewiesenen Summen gelten immer als verbindlich, außer es wird mit Begriffen wie "unverbindlich, ungefähr, in etwa" das Gegenteil erklärt.

Nachträgliche Aufschläge aufgrund von falschen Kalkulationen sind bei einem verbindlichen Kostenvoranschlag nicht erlaubt. Auch wenn der Kostenvoranschlag unverbindlich war, dürfen die tatsächlichen Kosten für die Arbeit nicht mehr als 10 bis max. 15 Prozent der ursprünglich veranschlagten Summe betragen. Eine Verteuerung muss zudem vorher mit Ihnen abgesprochen werden!

 


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Datum: 20.05.2015

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