Die Sicherheitsmaßnahmen auf der Baustelle

Ist ein neues Bau-Projekt in Planung, so müssen bestimmte Regelungen beachtet werden. Gerade auf Baustellen sind bestimmte Sicherheitsvorkehrungen nötig, damit ein sicheres Bauen garantiert werden kann.

Nicht nur das ausführende Unternehmen ist diesen Vorschriften unterstellt, sondern auch der beauftragte Bauherr, der sich erst einmal mit den vielen Gesetzen auseinandersetzen muss. So ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass immer ein Sicherheitskoordinator vor Ort sein muss, dessen Aufgabe es ist, den Bauherren in seiner Funktionalität zu unterstützen und zusätzlich die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Sicherheit auf der Baustelle zu planen und umzusetzen. Meistens wird der Sicherheitskoordinator schon während der Planungsphase eingesetzt, dessen Arbeit sich in der Regel in 2 Bereiche unterteilt.

Der erste Schritt-Der Koordinierungs-und Sicherheitsplan

In dem ersten Schritt werden die einzelnen Sicherheitsvorschriften für den Arbeitsschutz koordiniert. Bei diesem Schritt sollen eventuell auftauchende Probleme schon zu Beginn erkannt und neue Lösungsansätze erarbeitet werden. In diesem Zeitraum wird der Sicherheits- und Koordinierungsplan erstellt. Das finalisierte Dokument ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Werkvertrages, der mit dem auszuführenden Unternehmen abgeschlossen wird. Zusätzlich fällt die Ausarbeitung der Informationsanlage an, die für geplante Instandhaltungsarbeiten benötigt wird. In dem Koordinierungs-und Sicherheitsplan wird die Baustelle mit den verschiedenen Arbeitsaufgaben beschrieben. Zudem wird eine Risikoanalyse erstellt und dementsprechend auch die Schutz-und Vorbeugemaßnahmen. Zusätzlich sind in diesem Plan die Kostenkalkulation enthalten, sowie eine graphische Darstellung der Baustelle mit den einzelnen Sicherheitseinrichtungen. Dieser Plan ist ein sehr wichtiges Instrument, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz auf einer Baustelle regeln zu können.

Der zweite Schritt-die Ausführung des Projekts

Der zweite Schritt erfolgt in der Phase der Ausführung des Projekts. Während der Realisierung des Bauvorhabens kontrolliert und koordiniert der Sicherheitskoordinator die korrekte Handhabung und Anwendung der geplanten Schutz-und Vorbeugemaßnahmen. Zudem wird auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen und Unternehmen durch ihn beaufsichtigt Darüber hinaus fungiert der Sicherheitskoordinator als Kontrollinstanz. Auch bei Baustellenbegehungen spricht er mit den Unternehmen vor Ort, den Bauherren und mit allen, die bei dem aktuellen Bauprojekt involviert sind. Auf dieser Grundlage trifft er dann die notwendigen Maßnahmen, um den Gesundheitsschutz und die Sicherheit auf der Baustelle zu gewährleisten. Im Normalfall trifft der Sicherheitskoordinator seine Entscheidungen unabhängig von den Beteiligten und nur auf der Grundlage der gesetzlichen Normen und Bestimmungen.

Die Unternehmen ihrerseits müssen sich selbstverständlich an die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen halten. Das betrifft in erster Linie den Gesundheitsschutz und die Sicherheit auf der Baustelle. Darüber hinaus stellen diese alle notwendigen Schutz-und Vorbeugemaßnahmen zur Verfügung, befolgen die Anweisungen des Sicherheitskoordinators und bereiten alle notwendigen Unterlagen vor.


Autor:

Datum: 28.09.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Baustelleneinrichtung

Alle ausführenden Firmen, primär aber die Baufirma benötigen, abhängig vom Bau- und Leistungsumfang für die Dauer der Bauarbeiten eine gewisse Grundversorgung und Basis-Ausstattung um einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu gewährleisten.

Falls noch keine Straße zu Ihrem Grundstück führt, erkundigen Sie sich bei der Baubehörde ihrer Gemeinde über geplante Straßenbauvorhaben. Sie sind im Falle des Straßenbaues dazu verpflichtet, Teile Ihres Grundes an die Gemeinde abzutreten.

Jedes Grundstück, auf dem der Bau eines Gebäudes geplant ist, muss aufgeschlossen sein oder werden. Das bedeutet, es müssen zumindest Zufahrt und folgende Anschlüsse vorhanden sein oder hergestellt werden:, Trinkwasser, Abwasser, Strom, etc.

Die Hausmüllentsorgung wird oft von den Gemeinden selbst organisiert, in manchen Gemeinden erfolgt sie durch Privatfirmen. Die Kosten richten sich nach der Größe der Müllgefäße und deren Entleerungs-Rhythmus.

Vorab muss in einer Besprechung zwischen Bauherr, dem beauftragten Elektriker und den lokalen Telefon-/Kabelnetzbetreibern der Leistungsablauf (Zuleitung zur Grundgrenze, Lage des äußeren Anschlusskastens etc.) festgelegt werden.

Ob auf dem Grundstück ein Stromanschluss vorhanden ist erkennen Sie am Vorhandensein eines Stromanschluss-Kastens und ev. Stromzählers. Setzen Sie sich mit dem Stromlieferanten in Verbindung um den Anschluss auf Ihren Namen anzumelden.

Da die Entscheidung über die Beheizungsart sehr früh erfolgt, sind gegebenenfalls bereits Kontakte mit dem Fernwärmeunternehmen erfolgt. Es liegen dem Planer bereits Informationen über die Anschlussdurchführung, Rohrdimension, usw. vor.

Im Zuge der Planung wurde bereits geklärt, an welcher Stelle, in welcher Art und in welcher Dimension der Anschluss an die öffentliche Wasserleitung erfolgen und wo sich der Wasserzähler befinden kann und soll.