Wie Sie typische Fehler beim Hausbau vermeiden

Mängel und Fehler können sich beim Hausbau immer wieder einschleichen. Mit der richtigen und sorgfältigen Planung in Sachen Angebote, Kosten und Materialien kann aber das Gröbste vermieden werden. Lesen Sie hier, worauf es bei der Planung ankommt.

Ein Haus zu bauen ist in keinem Fall einfach oder günstig. Besonders kompliziert und teuer kann es aber werden, wenn sich Fehler einschleichen, sei es beim Bau selbst oder schon bei der Planung. Achten Sie darauf, sich für alle Phasen des Hausbaus ausreichend Zeit zu nehmen, um kostspielige Probleme zu vermeiden:

Planung

Das Um und Auf beim Hausbau ist die richtige Planung, die schon lange vor der Baustelleneröffnung beginnen muss. Führen Sie einen Ablaufplan mithilfe dessen Sie abstimmen, wie die einzelnen Arbeitsschritte aufeinander zu folgen haben, wann welcher Fachmann am Werk ist. Bedenken Sie dass es neben Vorbereitungs- und Wartezeiten auch Trocknungsphasen geben muss.

Besonderer Wert ist auch auf die Planung der richtigen Haus- und Raumgröße zu legen: Welche Räume benötigen Sie wirklich in welcher Größe? Wie sollen Sie später genutzt, möbliert und beheizt werden? Wo kann durch bessere Unterteilung sowohl beim Bau als auch später bei der Nutzung Geld gespart werden?

Ziehen Sie auch bei der Detailplanung und zur Koordinierung einen Architekten zu Rate, sonst kann die vermeintlich billige Variante schnell teuer kommen.

Möglichkeiten und Angebote vergleichen

Legen Sie sich nicht zu früh auf eine bestimmte Bauweise, Heiztechnik oder auf bestimmte Materialien fest. In der Planungsphase hier besonders viel Zeit zu investieren kann sich später rentieren. Achten Sie auch genau darauf, welcher Experte Sie objektiv beraten kann, und wer Ihnen nur sein bevorzugtes Produkt verkaufen möchte. Nach Möglichkeit bringen Sie mehrere Fachleute aus den verschiedenen Bereichen an einen Tisch und finden Sie so die ideale Lösung.

Bei jedem einzelnen Arbeitschritt, d.h. bei der Beauftragung jedes einzelnen Handwerkers, sollten Sie unbedingt mehrere Angebot vorliegen haben. Überprüfen Sie aber genau, wodurch etwaige Kostenunterschiede bei den Offerten entstehen: Sind es die Materialien, wird mit einer anderen Arbeitszeit geplant, oder ist ein Anbieter tatsächlich kostengünstiger? Das billigste Angebot muss nicht immer das preiswerteste sein.


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Datum: 30.08.2011

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