Alles über Holz als Baumaterial

Großvolumiges Bauen mit Holz ist im städtischen Bereich im Vormarsch und internationaler Trend. Alle Anforderungen hinsichtlich Konstruktion, Statik, Wärmeschutz, Brandschutz, Schallschutz, Wohnklima und Erdbebensicherheit werden erfüllt.

Bruno Klomfar Vienna Austria © Bruno Klomfar Vienna Austria

Wohnbau in massiver Holzbauweise in der Wiener Wagramer Straße: Siebengeschossiges Gebäude und drei dreigeschossige Baukörper.

Holz ist einer der ältesten Baustoffe und war weltweit sicher die am weitesten verbreitete Methode, ein Gebäude zu errichten. Bereits in der Steinzeit wurden Pfahlbauten aus Holz gebaut. Die Angst der Menschen vor Feuer, hat dazu beigetragen, dass Holz als Baustoff etwas in den Hintergrund geraten ist. Mittlerweile haben sich Gesetzgebung, Lebens- und Bauweise geändert und das Leben in einem Holzhaus ist kein Risiko mehr, im Gegenteil: Großvolumiges Bauen mit Holz ist im städtischen Bereich im Vormarsch und internationaler Trend.

Brettsperrholztechnologie

Seit rund 15 Jahren kann der Baustoff Holz dank der Brettsperrholztechnologie (oder auch Kreuzlagenholz) für mehrgeschossige Wohnbauten eingesetzt werden: Alle Anforderungen hinsichtlich Konstruktion, Statik, Wärmeschutz, Brandschutz, Schallschutz, Wohnklima und Erdbebensicherheit werden erfüllt.

Häufig wird Holzbau mit anderen Bautechniken kombiniert: Holzbalkendecken im Mauerwerksbau, Holzdachstühle auf Bauten aus Beton oder Dachbinder aus Holzfachwerken.

Einer der Vorteile bei Holzbauten ist der hohe Vorfertigungsgrad. Ganze Bauteile können im Werk vorgefertigt und dann auf der Baustelle eingebaut werden. Deswegen bestehen auch Fertighäuser meistens aus Holzkonstruktionen.

Holz findet im Bauwesen als Bauholz Verwendung und wird dort z. B. als Vollholz, Brettschichtholz oder in Form von Holzwerkstoffen eingesetzt.

Klimaneutral

Holz gilt außerdem als CO2-neutraler Baustoff und hat positive Auswirkungen auf Wohnkomfort und Raumklima.

 


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Datum: 17.04.2012

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