Trends am Fertighausmarkt

Viel Glas, flexible Raumaufteilung, Nachhaltigkeit und flache Dächer sind zurzeit besonders in beim Fertighaus. Welche Trends sich sonst noch beobachten lassen? Wir haben sie für Sie zusammengefasst.

Viele ÖstereicherInnen möchten sich den Traum vom Eigenheim trotz steigender Grundstückspreise und Wirtschaftskrise erfüllen. Ein Fertighaus ist hier oft das geeignete Mittel, mit weniger Kosten und Zeitaufwand zum Ziel zu kommen. Was sich die BauherrInnen vom Traumhaus erwarten, und wie der Fertighausmarkt darauf reagiert, erfahren Sie hier. Der Fertighaushersteller Griffner fasst die aktuellen Trends wie folgt zusammen: „Eindrucksvolle Glasflächen für viel Tageslicht, natürliche Materialien für ein angenehmes Raumklima und eine offene Architektur für mehr Individualität im Eigenheim werden von den künftigen Bauherren besonders nachgefragt.“

Mehr Licht und ansprechende Materialkombis

Der Trend ist nicht ganz neu: Die HausbesitzerInnen von morgen präferieren eine helle Architektur, die vor allem mittels großer Glasflächen umgesetzt wird. Bis zum Boden reichende Glasflächen lassen den Außenbereich mit dem Innenbereich verschmelzen. Dazu wird immer öfters der Baustoff Holz kombiniert, es entsteht eine elegante, leichte Atmosphäre. Dieser Leichtigkeit wird auch durch besonders offene und flexible Raumstrukturen Rechnung getragen. Nicht selten ist beinahe das gesamte Erdgeschoß ein Raum, der je nach Lebenssituation einfach verändert und in mehrere kleine Räume umgebaut werden kann. Griffner setzt in diesem Zusammenhang auf das patentierte OpenSpace®-System (Haus Square). Dabei wird die statische Funktion von wenigen Säulen übernommen, auf massive Wand- und Fassadenelemente kann verzichtet werden. Aber auch andere Hersteller wie etwa ELK mit seinem Looft oder Genböck mit BE FREE sind bereits auf diesen Zug aufgesprungen.

Evergreen Bungalow und multifunktionales Flachdach

Nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Wichtigkeit von barrierefreien Wohngebäuden bevorzugen immer mehr HausbesitzerInnen das Leben auf nur einer Ebene. Nach einigen Jahren der geringeren Nachfrage steigt nun der Bedarf an Bungalows wieder merklich an. Verbunden mit dem Flachdach entstehen moderne, den vorhandenen Platz perfekt ausnutzende Gebäudeformen. Und das Dach dient zusätzlich als Terrasse oder Grünfläche.

 Nachhaltigkeit en vogue

Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist heute genauso zum Standard geworden wie das gesunde und schadstofffreie Bauen. Und die österreichischen Fertighaushersteller reagieren durch die Bank darauf: Vom heimischen Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft über ökologische Dämmstoffe bis hin zum minimalen Energieverbrauch dank modernster, gut kombinierter und aufeinander abgestimmter Heizsysteme. Das Niedrigenergiehaus ist nicht ohne Grund schon seit Jahren Standard im Fertighausbau.


AutorIn:

Datum: 17.02.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Fertighaus

Auch im vergangenen Jahr war für etwa jeden dritten Bauherrn das Fertighaus erste Wahl. Maßgebliches Argument für die anspruchsvollen KundInnen pro Fertighaus: Der inkludierte Rundum-Service. Und auch 2018 sieht rosig aus.

Vom Whirlpool über die Infrarotheizung bis hin zum Kachelofen: In der Blauen Lagune finden Sie Produkte und Beratung für Wellness und mehr Wohlbefinden in der kalten Jahreszeit.

Das slowenische Familienunternehmen Lumar Haus ist auf die Errichtung von hochwertigen Super-Niedrigenergie- und Passivhäusern in Fertigteilbauweise spezialisiert. Zukunftsweisende Architektur und höchste Bauqualität setzen Trends – auch in Österreich.

Die Digitalisierung verändert auch den Fertighausmarkt. Der Weg zum eigenen Fertighaus führt den Großteil der KundInnen über den Musterhauspark. Wir haben Branchenindsider gefragt, ob durch Virtual Realtiy und 3D-Konfigurator das Musterhaus bald nicht mehr gebraucht wird.

Virtual Reality, 3D-Rundgänge durch die Musterhäuser auf der Website der Anbieter, ein am PC selbst entworfenes Eigenheim – die Digitalisierung hält auch in der Fertighausbranche Einzug.

Das Fertighauszentrum an Wiens südlicher Stadtgrenze wurde im Jahr 2017 um einige Modelle reicher. Neu im Angebot: ein in Serie gefertigtes Plusenergiehaus, viele smarte vier Wände, ein Modulhaus und noch einiges mehr.

Miniwohnen ist in. Die Fertighaushersteller unseres Landes wissen das schon lange und bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Modulhäuser kleiner Größe. Und wer darin nicht wohnen möchte, kann sie auch anders nutzen.

Der größte Teil der Fertighäuser ist heute im Niedrigenergiestandard gebaut. Das hat nicht nur im Winter Vorteile, die verbauten Energiesysteme sorgen auch im Sommer für ein angenehmes Raumklima.