Lärmkarte - Lärmbelastung einfach online finden

Jetzt ist es leicht die Lärmbelastung schon vorab zu kennen. Die EU-Umgebungslärmrichtlinie war ein wichtiger Schritt zur umfassenden Regelung der Belastung durch Lärm von Straßen-, Schienen- und Flugverkehr.

Wer hats schon gerne laut?

Österreich ist in zunehmendem Maße starker Lärmbelastung ausgesetzt. Die Zuständigkeit für Lärmschutz isthierzulande aber recht undurchsichtigaufgeteilt: Neben dem Lebensministerium (BMLFUW), dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) sind auch die Landesregierungen der Bundesländer dafür zuständig.

Nicht alles ist Lärm

Ob eine Straße, eine Bahnstrecke, ein Flughafen oder ein Ballungsraum in den Geltungsbereich der Richtlinie fällt, hängt vom jeweiligen Verkehrsaufkommen bzw. von der Anzahl der EinwohnerInnen ab. Aber Achtung: Selbstverursachter Lärm, Wohnungslärm, Lärm in Verkehrsmitteln oder Lärm, der auf militärische Tätigkeiten in militärischen Gebieten zurückzuführen ist,gilt laut Regelung nicht alsUmgebungslärm!

Um solchen Missverständnissen vorzubeugen - und dem typischen Behördendickicht Herr zu werden, hat das Umweltbundesamt nun die einzelnen Lärmkarten in der neuen Internet-Lärmplattform zusammengeführt. Die für die Lärmquellen zuständigen österreichischen Behörden müssen jetzt anhand der Karten Aktionspläne zur Vermeidung und Verminderung von Lärm ausarbeiten.

Informationen zu Umgebungslärm, Lärmkarten und Aktionspläne stehen bereits online,die ÖsterreicherInnen haben die Möglichkeit zu den vorliegenden Aktionsplänen Stellung zu nehmen. Auch die entsprechenden Fristen und Adressen sind auf der neuen Internet-Lärmplattform zu finden.


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Datum: 31.01.2011

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