Mit Hilfe von Förderungen zum günstigen Passivhaus

Es gibt mittlerweile zahlreiche Beispiele, dass durch kluge Planung und Ausführung beim Bau eines Passivhauses gleiche Baukosten wie beim Bau eines Standardhauses erreicht werden können. Im günstigsten Fall, steigt man durch die Förderungen sogar billiger aus.

Ein Haus im Fertigbau wäre prädestiniert für ein Passivhaus, weil eine Vorfertigung gleichbleibende hochwertige Qualität begünstigt.

Die (Mehr)kosten

Die meisten Hersteller sind zurzeit noch an ihre Standardproduktion gebunden, daher wird für ein Passivhaus "aufgedoppelt". Anfänglich führt dies natürlich zu höheren Kosten. Grundsätzlich kann man sagen: Je einfacher ein Haus aufgebaut ist, je klarer die Architektur ist umso niedriger ist der Mehraufwand für die Passivhausqualität.
Fachleute sprechen von rund 15.000 Euro und das hauptsächlich bei Fenster, höheren Dämmstärken, solidere Bauausführung und Projektleitung.

Die Haustechnik ist ungefähr kostengleich.

Durch attraktive Förderungen einzelner Bundesländer für passivhausnahe Qualität (=15kW/m2 und Jahr) kann das Passivhaus für den Bauherrn mittlerweile günstiger kommen als ein Haus in Standardqualität. Das Vergleichsprodukt ist dabei aber nicht mehr ein Haus, wie es vielleicht vor zehn Jahren gebaut wurde, sondern ein heutiges Standardhaus mit energetisch wesentlich verbesserten Werten.

Zahlreiche Beispiele belegen, dass Passivhäuser zu den gleichen Baukosten wie Standardhäuser errichtet wurden.


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Datum: 26.02.2007

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