Stahlbetondecken sind oft Fertigteildecken

Die Stahlbetondecke ist die am häufigsten ausgeführte Decke im Hochbaubereich. Sie erfordert hohen Schalungsaufwand, relativ viel Zeit und höheren Personaleinsatz als vergleichbare Fertigteildecken.

Die auftretende Druckbelastung einer Stahlbetondecke, zumeist an der Deckenoberseite, wird vom Beton aufgenommen, die Zugbelastung von den eingelegten Stahlstäben bzw. Baustahlmatten an der Unterseite.

Ein Problem bei Ortbetondecken stellen die langen Schalungsfristen dar, (ca. 3 Wochen) und die hohe Baufeuchtigkeit. Wichtig ist, nach dem Einschalen Distanzhalter einzulegen, damit der Baustahl die nötige Betonüberdeckung von 2-3 cm erhält.

Fertigteildecken

Ohne großen Aufwand werden Decken aus Fertigteilen gebaut. Von den Firmen werden hier verschiedene Konstruktionen angeboten. Man kann z.B. Fertigbalken (Betonbalken, Gitterträger) im Abstand bis zu 1,25m von Auflager zu Auflager verlegen und eventuell mit Jochen unterstützen.

Dazwischen werden Zwischenbauteile, Füllkörper aus Leichtbeton oder Ziegel eingehängt. Sie sind statisch unwirksam, d.h. sie tragen in Längsrichtung nicht mit. Nun wird mit Beton ausgegossen, meist sogar ein Überbeton aufgebracht. Als maximale Spannweite wären 9 m anzusehen, bei einem Achsabstand der Träger von 52cm.

Weitere Beispiele sind Balkendecken ohne Zwischenbauteile und Plattendecken, die als Voll- oder Hohlplatten aus Normal-, Leicht-, oder Gasbeton hergestellt werden. Diese sind nach der Verlegung per Kran meist nur mehr zu verfugen. Interessant wäre in diesem Zusammenhang, dass die Deckenherstellung in diesem Fall unterstellungsfrei erfolgen kann.


Autor:

Datum: 20.09.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Fertighaus

Die Blaue Lagune will vom Fertighauspark zu einem Zentrum mit umfassender Kompetenz in Sachen Fertighaus wachsen. Die BesucherInnen sollen künftig mit noch individuellerer Beratung und noch mehr Infos versorgt werden.

Lumar BlackLine: verblüffend, neuartig, futuristisch. Diese Entwürfe haben das Potenzial, die Bauwelt zu verändern. Und doch sind es Häuser für Menschen. Häuser, die alltagstauglich, ökologisch und lebenswert sind.

Noch mehr Vielfalt in garantierter Qualität. Der österreichische Fertighausverband zählt zwei neue Mitglieder: Kampa Haus, das nach Österreich zurückkehrt sowie Hanlo Haus. Insgesamt agieren nun 15 Hersteller unter dem Würfel.

Mit unkonventionellem Denken und Mut zu neuen Wegen verwirklichten sich Anita und Anton Vormair ihren Traum vom Wohnen. Ihr bisheriges Heim wurde gegen ein neues, zeitgemäßes ausgetauscht – die Wohnadresse blieb gleich.

Ganz nach Wunsch: Dank unzähliger Möglichkeiten in Sachen Architektur, Raumgestaltung, Baumaterialien und Energieeffizienz ist es mit dem bloßen „Ja“ zum Fertighaus heute noch lange nicht getan. Fertighäuser stehen in Sachen Flexibilität und Individualität ihren massiven Pendants in nichts mehr nach.

Wer ein Haus bauen möchte, steht vor vielen Fragen: Wie finanziere ich mein Projekt? Welche Förderungen bekomme ich? Und welches Grundstück ist das richtige?

Der Haustyp Bungalow erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nicht umsonst, bietet er doch barrierefreien Lebensraum für die Jungfamilie ebenso wie fürs hohe Alter. Griffner stellte nun einen Bungalow für alle Lebenslagen vor.

Wege statt Straßen, der Braugrund inmitten einer Kleingartensiedlung, das Nachbargrundstück vom Transportkran überspannt? In beengten Verhältnissen sind Fertighausfirmen mit besonderen Anforderungen konfrontiert.