Klein, aber mein" - Trend zu weniger Wohnfläche

Der Platzbedarf des Einzelnen ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Während noch 35 Quadratmeter pro Mensch gerechnet wurden, sind es heute schon 45 Quadratmeter. Aber: der Trend kehrt sich um.

90 Quadratmeter für ein kinderloses Ehepaar, über 130 Quadratmeter, wenn nur ein Kind dazukommt. Diese Rechnung geht für den Großteil der heimischen Bevölkerung ganz klar nicht auf, und das nicht nur in unseren Großstädten, wo Wohnraum, gedenke denn leistbarer Wohnraum immer rarer wird. Quer durch alle räumlichen Lagen und gesellschaftliche Schichten findet ein klarer Trend zu „Weniger ist mehr“ statt.

Gesellschaft ändert sich

Immer mehr Menschen leben heute allein oder maximal zu zweit. Die Geburtenrate sinkt, die Familien werden immer kleiner. Diese Veränderungen haben auch Auswirkungen auf die Wohnraumbedürfnisse und damit auf die Architektur. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Tatsache, dass trotzdem noch immer der Großteil der heimischen Bevölkerung den Traum von den eigenen vier Wänden, und dann am liebsten als freistehendes Einfamilienhaus hat. Dieses Haus soll aber auch zukunftsfähig sein, sprich flexibel in der Grundrisseinteilung, möglichst barrierefrei und natürlich ökologisch und energieeffizient. All diese Themen tragen zu einer klaren Trendwende im Hausbau bei: Klein ist gefragt wie nie.

Individualität großgeschrieben

Ob Bungalow, freistehendes Loft oder reduzierter Doppelstöcker, ob aus Holz oder aus massivem Stein. Wichtig ist den HausbesitzerInnen von heute, dass sie sich verwirklichen können in und mit ihren vier Wänden. Die Architektur soll dabei möglichst alle Stilrichtungen bedienen. Oberste Priorität haben dabei eine hochwertige Bauweise und Ausstattung. Weniger Fläche heißt nämlich nicht weniger Qualität!


AutorIn:

Datum: 16.09.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Bauplanung

Durch die Einbeziehung von Qualitätsparametern in den Gebäudevergleich wurde eine Argumentationsgrundlage für die Errichtung qualitativ hochwertiger Bauten geschaffen. Ein Beitrag, Akzeptanz, Transparenz und Verbreitung der Gebäudebewertung zu erhöhen.

Nachhaltigkeit setzt sich aus den 3 Bausteinen Ökologie, Ökonomie und der sozialen Komponente zusammen. Oft kommt es heute zu einer einseitigen Betrachtung, durch einen starren Fokus auf nur eine Komponente – die Ökologie. Doch Nachhaltigkeit ist mehr.

In der Planungsphase wird bereits der "Grundstein" für spätere Baumängel gelegt. Vor allem bei der Beauftragung der richtigen Unternehmen ist Sorgfalt gefragt - auch aus Kostengründen. Gute Architektur muss vor allem fehlerfrei gebaut werden können.

Wer sich für ein individuell geplantes Haus entscheidet, geht davon aus, dass dieses entsprechend teurer sein wird. Das muss aber nicht immer stimmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auch bei Ihrem ganz persönlichen Haus die Kosten in den Griff bekommen können.

Die zentrale Steuerung aller elektrischen Geräte im Haushalt durch den computergesteuerter Installationsbus macht den nächsten Schritt in der Entwicklung im Haus möglich. Dabei werden Informationen über eine zentrale Steuerungsleitung transportiert.

Ein gutes Verhältnis zu den ausführenden Firmen bzw. Handwerkern ist für das Bauprojekt wichtig, damit die Arbeiten rasch und zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt werden. Bei den Nachbarn ist das Verhältnis wichtig da diese den den Baulärm ertragen müssen.

Als Planer sollten Sie sich jemanden aussuchen, der ihnen empfohlen wurde oder der Ihnen sonst positiv aufgefallen ist. Alternativ können Sie mehrere Planer, lassen Sie sich fertige Projekte zeigen und klären sie ab, ob die Chemie stimmt.