Ziegel - beliebtes Baumaterial seit Jahrtausenden

Die optimalen Eigenschaften von Ziegel finden seit Jahrtausenden praktische Anwendung im Massivbau. Aus guten Gründen: Sie bieten hohen Wärmeschutz bei niedrigen Wärmeverlusten.

Der Ziegel ist seit Jahrtausenden weit verbreitet. Aufgrund seines kapillaren Gefüges, ist der Ziegel in der Lage, Raumfeuchte aufzunehmen, zu speichern und, bei entsprechenden Außenluftbedingungen, wieder abzugeben. Die Wärmedämmung des Ziegels bewirkt, daß ein zu schnelles Auskühlen der Räume, bei unterbrochenem Heizbetrieb, verhindert wird. Während der heißen Jahreszeit speichert der Ziegel, die sich im Raum aufstauende Hitze, und gibt sie erst wieder an den Raum ab, wenn es draußen kühler ist. Gebrannter Ton ist praktisch unverrottbar und formbeständig. Aggressive Säuren aus der verschmutzten Luft haben den Ziegelfassaden kaum etwas anhaben können. Sanierungen beschränken sich hier auf den Bereich der bindemittelgebundenen Verfugungen. Das Mauerwerk aus Ziegeln stellt außerdem einen sehr guten Putzgrund dar.

Durch die optimalen wärmeschutztechnischen Eigenschaften von Porotherm-Ziegel können sämtliche Haustypen, vom Niedrigenergiehaus bis zum Passivhaus, bereits in einschaliger Bauweise ausgeführt werden.

Vorteil der homogenen Konstruktion: hoher Wärmeschutz, sowie eine luftdichte Gebäudehülle - unnötige Wärmeverluste werden verhindert. Wärmebrücken, die bei konstruktiv aufwändiger Bauweise verstärkt auftreten, und bis zu 20 Prozent der Transmissionswärmeverluste ausmachen können, haben hier keine Chance mehr.

Ebenfalls positiv schlägt das hohe Wärmespeichervermögen der Porotherm-Ziegel zu Buche. Im Winter können so die solaren Zugewinne verwertet werden, im Sommer macht es eine zusätzliche Kühlung überflüssig. Beides gibt Pluspunkte in der Energiebilanz. Für die Energiebilanz reichen einfache U-Werte nicht mehr aus.


AutorIn:

Datum: 14.05.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Bauweisen

Baumit ließ prüfen: ExpertInnen der IBO Innenraumanalytik OG gingen der Frage auf den Grund, welche Auswirkungen die eingesetzen Baustoffe und -materialien auf den Geruch eines Neubaus haben können.

Lumar BlackLine: verblüffend, neuartig, futuristisch. Diese Entwürfe haben das Potenzial, die Bauwelt zu verändern. Und doch sind es Häuser für Menschen. Häuser, die alltagstauglich, ökologisch und lebenswert sind.

Glück und Liebe sind das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. So ähnlich kann man die Vorteile eines Doppelhauses auf den Punkt bringen. Worauf Sie trotzdem achten sollten, erklären wir hier.

Das Reihenhaus hat ein etwas spießiges und uniformes Image, doch vielfach werden die enormen Vorteile dieses Haustyps schlicht unterschätzt. Erfahren Sie hier, was ein Reihenhaus auszeichnet und für wen es die geeignete Gebäudeart ist.

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen will, muss vorab eine weitreichende Entscheidung treffen: Massivbau oder Fertighaus? Die Vorteile des Fertighauses liegen auf der Hand: In wenigen Tagen steht das Eigenheim. Doch auch der Massivbau ist für viele zukünftige Bauherren eine interessante Option, gilt er doch als besonders wertbeständig. Wir haben die Vor- und Nachteile gegenübergestellt und klären häufig gestellte Fragen in Bezug auf die beiden Bauweisen.

Zwischen Himmel und Erde lebt es sich in besonderen Sphären. Kaum eine andere Behausung ist so naturverbunden, wie ein Baumhaus. Das Design reicht von modern und spacig bis hin zur gemütlichen Holzstube.

Die Bezeichnungen für "Ökohäuser" sind vielfältig: Niedrigenergiehaus, Passivhaus, Aktivhaus, 3-Liter-Haus – und jetzt noch das Niedrigstenergiehaus? Welche Faktoren diese Gebäudeart zu erfüllen hat, erfahren Sie hier.