Bambusparkett: Asia-Look am Boden

Asiatische, und ohne Import auch ökologische Alternative: Die robuste Schlingpflanze Bambus eignet sich für Böden, Treppen oder Möbel - und ist sogar das ideale Material für Feuchträume jeder Art.

Für Freunde der asiatischen Wohnkultur empfiehlt sich Bambus. Eigentlich kein Baum sondern ein Gras, kommt er in tropischen oder subtropischen Ländern in mehr als 45 Arten vor. Heute werden Parkettböden, Treppenstufen, Türpaneele, Möbel und vieles mehr aus diesem seit Jahrtausenden bekannten Rohstoff hergestellt. Damit bildet er inzwischen mehr als nur eine Alternative zu den altbekannten Hölzern dar.

Ökologische Alternative

Die Schilfpflanze kann bis zu 50 Meter hoch und 30 Zentimeter dick werden und ist mit ihrem geringen Gewicht, der hohen Zug-, Druck- und Biegefestigkeit, sowie einer sehr großen Oberflächenhärte ein Werkstoff, mit dem sogar Gerüste und Tragekonstruktionen für Brücken gebaut werden. Der Bambus gilt als schnellstwachsende Pflanze überhaupt und ist deshalb eine umweltfreundliche und ökologisch wertvolle Alternative zu den heimischen und vor allem tropischen Harthölzern, deren Bestand damit nicht weiter dezimiert werden müsste. Der Haken am Öko-Gedanken: Bambus muss großteils importiert werden.

Gut für Feuchträume

Als Parkett gefertigt, bestehen die einzelnen Elemente aus hochdruckverleimten Lamellenstreifen, die nicht dicker als 15 mm sind sowie eine nachschleifbare, fünf Millimeter starke Nutzschicht besitzen. Besonders gut eignet sich Massiv-Bambus auch für den Einsatz in Feuchträumen. Zart und weich in der Musterung kann er wie jedes andere Holz verarbeitet, verlegt und oberflächenbehandelt werden und ist mit Sicherheit für jeden Wohnraum eine nicht alltägliche Augenweide.


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Datum: 17.08.2017

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