Dehnungsfugen abdichten

Dehnungsfugen befinden sich an den äußeren Begrenzungen oder zwischen Belagflächen, in deren Bereich sich der Belag bei Temperaturschwankungen ausdehnen kann. Durch den Einfluss von Wärme und Kälte kann es bei großen Flächen zu Rissbildungen kommt.

Dehnungsfugen sind an den äußeren Begrenzungen oder zwischen Belagflächen eingelassene Fugen, in deren Bereich sich der Belag bei Temperaturschwankungen ausdehnen kann. Besonders wichtig sind diese bei Bodenaufbauten, da sie das Reißen oder Aufwölben von Nass- oder Trockenestrichen verhindern.

Bei größeren Bauteilen können sich durch den Einfluss von Wärme und Kälte die Dimensionsänderungen so stark auswirken, dass es zu Rissbildungen kommt. Dehnungsfugen trennen große Flächen in kleinere Einzelfelder, und werden in der Regel dauerelastisch oder auch dauerplastisch verfugt.

So wird es gemacht

Vorhandene Dehnungsfugen müssen bei Renovierungsarbeiten erhalten bleiben. Bei bereits vorhandenen Rissen können zusätzliche Dehnungsfugen Abhilfe schaffen. Verwenden Sie zum Abdichten der Dehnungsfugen dauerelastischen Silikondichtstoff. Mit einer Auspresspistole aus einer Kartusche kann man die Fuge besonders leicht ziehen. Damit die Fuge gut haftet, muss die Fuge selbst und die Umgebung vollkommen trocken und staubfrei sein. Im Sanitärbereich werden Abdichtungen als Dreiecksfugen ausgeführt. Es wird nicht nur der obere Bereich der Fuge mit Dichtstoff gefüllt, sondern dieser muss auch an den Fugenrändern um einige Millimeter überstehen.

Führen Sie die Pistole mit gleichbleibenden Hebeldruck bis zum Fugenende oder in eine Ecke. Glätten Sie den Dichtstoff mit einem in Wasser befeuchteten Finger. Fügen Sie dem Wasser etwas Spülmittel zu und setzen Sie die Glättbewegung erst am Fugenende aus. Tipp: Um eine saubere Abdichtung zu erzielen, kleben Sie auf beide Seiten der Fuge ein Klebeband. Ziehen Sie dieses sofort nach dem Glätten des Dichtstoffs wieder ab.


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Datum: 30.03.2010

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