Warum Innenputz?

Der Innenputz speichert Feuchtigkeit, bietet eine glatte Grundlage für weitere Anstriche, Beläge oder Fliesen und trägt zum Schallschutz bei. Außerdem kann er bei Holz- und Stahlkonstruktionen zum Brandschutz beitragen.

Innenwände ohne Putz sind nicht empfehlenswert. Abgesehen von den optischen Möglichkeiten erfüllt er nämlich auch bauliche Aufgaben, die für ein gutes und gesundes Raumklima sorgen. Zu den bauphysikalischen Funktionen zählt die Feuchtigkeitsregulierung im Innenbereich, die Wärmedämmwirkung und der Wetterschutz bei Außenputzen sowie die Abdichtung von wasserberührtem Mauerwerk.

Zuerst der Grundputz

Er kommt direkt auf das Mauerwerk und sorgt dafür, dass grobe Unebenheiten in und auf den Wänden ausgeglichen werden. In den Grundputz, der meist als Zement- oder Kalkputz ausgeführt wird, werden auch die Rohre und Stromleitungen eingearbeitet.

Dann folgt der Ober- oder auch Edelputz, der in Form von Streichputz mit einer Rolle oder Malerbürste aufgetragen, ja sogar mit dem Malersprühgerät aufgebracht werden kann, was eine optisch sehr feine Flächenstruktur erzeugt. Streichputz kann eingefärbt oder später mit Malerfarbe überstrichen werden.


AutorIn:

Datum: 20.06.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Innenwände

Haben Sie schon einmal von "Indigo" gehört? Oder von "Taupe"? Beides sind ausgefallene Farben, genauso wie Kahki oder Mauve. Im Interieurdesign bringen diese Farbexoten schöne charakterstarke Aktzente. Zeit, Ihnen die bekanntesten vorzustellen.

Sumpfkalk ist einer der ältesten Baustoffe überhaupt. Heute feiert er dank ökologischer Bauweise und Nachhaltigkeitsdenken ein Comeback. Zu Recht? Schauen wir uns diese Bauprodukt näher an.

Mit Tadelakt werden Wände, Böden, Wannen, Waschbecken und viele andere Oberflächen beschichtet. Ursprünglich kommt diese Putzart aus Marokko, wo sie seit Jahrtausenden von Berbern angewandt wird. Heute findet sich die Anwendung weltweit.

Zementfliesen werden im Gegensatz zu Keramikfliesen nicht gebrannt, sondern gepresst und dann getrocknet. Neben den traditionellen Musterungen in Jugendstilornamentik bieten die Hersteller heute auch moderne Interpretationen.

Eine Trockenbau-Ständerwand ist die Alternative zur „leichten“ massiven Innenwand aus schmalen Ziegeln etwa. Wie eine solche Zwischenwand aufgebaut ist, erfahren Sie hier.

Als Vorsatzschale werden Trockenbauplatten bezeichnet, die auf einer Unterkonstruktion an die Wand montiert werden. Durch eine Vorsatzschale wird der Schall- und Wärmeschutz von Massivwänden erhöht und eine Installationsebene geschaffen.

Trockenbauplatten aus Gips werden in Gipskarton- und Gipsfaserplatten unterteilt. Der Unterschied zwischen den beiden liegt in der Materialzusammensetzung einerseits, und der Verarbeitung andererseits.

Lackieren lässt sich alles - vom Holz bis zum Metall. Wir haben für Sie hier die wichtigsten Lacke und ihre Eigenschaften und Einsatzgebiete zusammengefasst. Damit Sie auch zum richtigen Produkt greifen.