Kontrollierte Wohnraumlüftung nachrüsten im Altbau

Gerade nach Fenstertausch und Fassadendämmung, bekommen die Bewohner zu wenig Luft und nehmen die unkontrollierte Lüftung in Anspruch. Abhilfe schafft ein Kompaktgerät, daß in die Aussenwand eingesetzt wird.

Welche Möglichkeiten gibt es im Altbau, für eine kontrollierte Wohnraumlüftung? Die Bewohner kürzlich renovierter Wohnungen, bei denen Fenster getauscht und Fassaden gedämmt wurden, klagen oft über Kopfschmerzen. Schuld daran ist der mangelnde Frischluftanteil.

Wieder zur Fensterlüftung zu greifen ist oft eine Alternative, die allerdings den Nutzen der Sanierungsmaßnahmen einschränkt. Dabei zeigt sich ein klarer Planungsfehler der Renovierer oder sehr oft die Unkenntnis neuer Produkte.

Ein erwachsener Mensch benötigt zwischen 20 und 75m³ Luft/Stunde, je nach körperlicher Aktivität zur Aufrechterhaltung seiner Körperfunktionen. Lösen läßt sich das mit in die Wand nachrüstbare Luftaustauschmodulen. Diese Lüftungsgeräte verfügen über Wärmetauscher, Filter und Ventilatoren, die den Luftaustausch regeln.

Die Steuerung erfolgt über Schalter oder Fernsteuerungen die die Lüftungsmenge regulieren. Für die Nachrüstung ist ca. ein Lüfter pro Raum notwendig. Die Ansaugung und Luftabgabe erfolgt über die Außenwand. Das bedeutet zwar eine Fassadenbohrung, dies ist bei einer Fassadendämmung allerdings einfach zu bewerkstelligen.

Lüftung, Filter und Motoren


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Datum: 31.03.2010

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