Kunststoffböden und ihre Eigenschaften im Wohnbereich

Linoleum, Teppichböden und andere Kunststoffbeläge haben nicht nur besondere Eigenschaften sondern auch die verschiedensten Verlegearten. Um lange Freude an ihnen zu haben, müssen auch Anwendung und Pflege stimmen. Nicht jeder Boden passt überall.

Kunststoffbeläge sind in zahlreichen Ausführungsarten und Stärken sowie Beanspruchungsklassen erhältlich. Sie sind meist hoch verdichtet, haben eine porenfreie und geschlossene Oberfläche.

Diese Produkte werden meist mit wenig Energieaufwand hergestellt, sind dank der hohen Qualität ein langlebiges Produkt und auch recyclingfähig. Die Verlegung erfolgt in Platten oder in Bahnen. Die Nähte werden meist thermisch verschweißt.

Linoleumbeläge

Der Linoleumbelag ist ein moderner Bodenbelag aus Naturprodukten. Er wird auf einem farbimprägnierten Juteträger, mit marmorierter und durchgefärbter Struktur, aufgebracht. Linoleumbeläge sind preisgünstig in der Anschaffung, haben geringe Unterhaltskosten und eine lange Lebensdauer.

Die Beläge können in den verschiedensten Strukturierungen und Farben, sowie in den verschiedensten Stärken hergestellt werden. Linoleumbeläge können in Bahnen und auch in Platten geliefert und verlegt werden. Diese Beläge werden auf glatte, druckfeste und trockenbleibende Unterlagsböden vollflächig verklebt. Geeinigt werden sie durch Nass- oder Feuchtwischen unter Zugabe von Wischpflegemittel.

Teppichböden

Sie vermitteln in Wohn- und Schlafbereichen eine besonders gemütliche Atmosphäre. Man unterscheidet zwischen Schlingen- und Veloursteppichböden. Die Strapazfähigkeit unterscheidet sich bei gleicher Ware nicht. Teppichböden werden heute wegen der Notwendigkeit der Wiederverwendbarkeit bzw. der Entsorgung, mit textilem Zweitrücken anstelle eines Schaumrückens ausgestattet.

Die Qualität und der Preis der Teppiche sind abhängig von der Anzahl der Schlingen und vom Anteil an Chemiefasern. Sollten Teppichböden für besondere Eignungen verwendet werden, z.B. Treppen oder Stuhlrolleneignung, so ist auf die dafür vorhandene Kennzeichnung des jeweiligen Teppichproduktes zu achten.


AutorIn:

Datum: 30.03.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Boden

Neben persönlichem Geschmack und Vorlieben wird die Wahl des Bodenbelages vor allem von den jeweiligen Eigenschaften des Materials bestimmt.

Der Wunschboden ist ausgewählt, nun geht es nur noch ums Verlegen? Während Klicklaminat selbst für Ungeübte kein Problem darstellt, sollte bei Steinböden zum Beispiel der Profi ran.

Monolithische Betonplatten werden laut VÖZ immer öfter im Privatbereich eingesetzt. Dass sich der Fußbodenbelag nicht nur für den Einsatz in Industrieanlagen eignet, zeigt das Praxisbeispiel "Das beste Haus Österreichs".

Früher etwas verpöhnt, heute hochwertiger Öko-Bodenbelag aus nachwachsenden Rohstoffen: Linoleum punktet besonders durch seine vielseitige Anwendung und ist längst auch als Designboden erhältlich.

Bodenbeläge aus textilen Fasern sind immer beliebt: Insbesondere Sisalbodenbeläge finden immer häufiger Anklang. Wollteppiche punkten vor allem durch wärmedämmende und raumklimaregulierende Eigenschaften.

Die kostengünstige Variante Laminat hat seine Vorteile: Abgesehen davon, dass der Bodenbelage oft Echtholz zum Verwechseln gleicht, ist er sehr robust und interessant für Allergiker.

Asiatische, und ohne Import auch ökologische Alternative: Die robuste Schlingpflanze Bambus eignet sich für Böden, Treppen oder Möbel - und ist sogar das ideale Material für Feuchträume jeder Art.

Das Naturmaterial hat zahlreiche Vorzüge, die es zu einem perfekten Bodenbelag machen. Insbesondere ist Kork fußwarm, elastisch und schallisolierend. Der Bodenbelag trägt sogar zur Feuchteregulierung bei.

Nicht jeder Parkett ist gleich. Auch beim beliebten Bodenbelag gibt es Qualitätsunterschiede. Hochwertige Varianten bestehen aus Edelholz, das mit speziellen Harzen und anderen Oberflächenmaterialien bearbeitet wurde.