Laminat - Der kleine Bruder des Parkett

Die kostengünstige Variante Laminat hat seine Vorteile: Abgesehen davon, dass der Bodenbelage oft Echtholz zum Verwechseln gleicht, ist er sehr robust und interessant für Allergiker.

Als billiger Bruder des Parketts stellt sich das Laminat vor. Es besteht aus einer Trägerschicht, z.B. einer MDF-Platte, einer nicht schleifbaren Dekor- und Verschleißschicht und meist einem Gegenzug.

Heute werden fast nur noch Laminatböden hergestellt, die eine leimlose Verlegung zulassen, meistens in Form von Click-Laminat, bei dem ein Paneel in das andere einrastet. Die Verschleißschicht (Melaminharz) – auch Overlay genannt – verhindert, dass die Dekorschicht (spezielles Fotodruckpapier) beschädigt wird. Fast alle Anbieter stellen auch Laminat mit Oberflächenstruktur her.Die Platten sind mit Nut und Feder versehen und werden wie Fertigparkett verlegt.

Niedriger Preis und pflegeleicht

Die Vorteile von Laminatböden sind der relativ geringe Preis, die Härte, jene einfache Pflege, die Allergiker schätzen sowie die geringe Aufbauhöhe. Grundsätzlich sind Laminatböden nicht für Feuchträume geeignet. Doch wie überall bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel. So kann Laminat, das auf HDF-Trägerplatten aufgebracht ist und ganzflächig verleimt wird, durchaus auch im Badezimmer verlegt werden. Diese Variante wird als Feuchtraumlaminat bezeichnet.


Autor:

Datum: 18.04.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Boden

Das Schleifen von Böden war schon immer eine staubige Angelegenheit. Mit dem Bona-Anti-Staub-System nicht mehr. Jetzt können Holzböden staubfrei geschliffen werden. Die ausgezeichnete Absaugung ermöglicht eine saubere Renovierung.

Neben persönlichem Geschmack und Vorlieben wird die Wahl des Bodenbelages vor allem von den jeweiligen Eigenschaften des Materials bestimmt.

Der Wunschboden ist ausgewählt, nun geht es nur noch ums Verlegen? Während Klicklaminat selbst für Ungeübte kein Problem darstellt, sollte bei Steinböden zum Beispiel der Profi ran.

Monolithische Betonplatten werden laut VÖZ immer öfter im Privatbereich eingesetzt. Dass sich der Fußbodenbelag nicht nur für den Einsatz in Industrieanlagen eignet, zeigt das Praxisbeispiel "Das beste Haus Österreichs".

Früher etwas verpöhnt, heute hochwertiger Öko-Bodenbelag aus nachwachsenden Rohstoffen: Linoleum punktet besonders durch seine vielseitige Anwendung und ist längst auch als Designboden erhältlich.

Bodenbeläge aus textilen Fasern sind immer beliebt: Insbesondere Sisalbodenbeläge finden immer häufiger Anklang. Wollteppiche punkten vor allem durch wärmedämmende und raumklimaregulierende Eigenschaften.

Asiatische, und ohne Import auch ökologische Alternative: Die robuste Schlingpflanze Bambus eignet sich für Böden, Treppen oder Möbel - und ist sogar das ideale Material für Feuchträume jeder Art.

Das Naturmaterial hat zahlreiche Vorzüge, die es zu einem perfekten Bodenbelag machen. Insbesondere ist Kork fußwarm, elastisch und schallisolierend. Der Bodenbelag trägt sogar zur Feuchteregulierung bei.