Geölter Parkettboden Erstpflege, Reinigung und Werterhaltung

So pflegen Sie Ihren Naturparkettboden. Mit dieser Anleitung bringen Sie Glanz in Ihr Wohn- oder Vorzimmer, und der Parkettboden wirkt wieder wie neu. Alles über die richtige Parkettpflege.

Oxidativ geölte Naturböden sind grundsätzlich sehr pflegeleicht und durch richtige Pflege auch äußerst strapazierfähig. Verwenden Sie keine Wischtücher aus Mikrofaser; die natürlich geölte Oberfläche würde dadurch rau werden. Besser sind Wischtücher aus Baumwolle.

Erstpflege

Mit weichem Wischtuch oder spezieller Maschine ein Parkett-Pflegeöl auftragen, dabei keine nassen Stellen lassen. Sollte sich auf der Oberfläche ein Film bilden, muss dieser mit einem Baumwolllappen vor dem Aushärten nachpoliert werden. 8 Stunden Trocknungszeit zwischen erstem und zweitem Ölauftrag einhalten. Nach ca. 4 bis 5 Stunden bei mind. 18-20°C kann der Boden vorsichtig betreten werden.

Regelmäßige Pflege

Die normale Reinigung erfolgt je nach Bedarf durch Staubsaugen, Fegen oder Wischpflege. Eine hygienische Reinigung erreicht man durch Wischpflege mit Holzbodenseife. Oxidativ geölte Naturböden sollten nicht mit purem Wasser gewischt werden. Zur Reinigung kleinerer Flächen empfiehlt sich ein Baumwoll-Wischmop. Bei größeren Flächen bzw. im Objektbereich sind Poliermaschinen (Einscheibenmaschine mit weißen Pads) empfehlenswert.

Auffrischung

Mit Ölseife können sie jederzeit ohne großen Aufwand eine leichte Auffrischung vornehmen. Diese kommt ins Wischwasser und wird wie eine Feuchtpflege aufgetragen, wobei Dosierungsvorgaben und Anwendungshinweise genau beachtet werden sollten. Durch den Ölanteil erhält die Naturbodenoberfläche einen zusätzlichen Schutz und einen seidenmatten Glanz.Die Notwendigkeit einer Pflegeölbehandlung wird durch die regelmäßige Verwendung von Ölseife verzögert.

Durch eine Nachölung mit Pflegeöl kann außerdem eine Sättigung der Naturbodenoberfläche erzielt werden. Bei normaler Beanspruchung, wie etwa im normal strapzierten Wohnbereich, ist ein Pflegeölauftrag in der Regel nach ca. 1 bis 2 Jahren durchzuführen.Im stark beanspruchten Objektbereich sollten ein geölter Naturboden je nach Notwendigkeit, regelmäßig nachgeölt werden (bei extremer Beanspruchung auch mehrfach jährlich möglich).

Vor jeder Ölbehandlung muss ein Naturboden intensiv grundgereinigt werden, und anschließend 8 bis 12 Stunden trocknen.


Autor:

Datum: 07.03.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Boden

Holz, Stein, Kunststoff oder Textil - welcher Bodenbelag soll es werden? Wir haben für Sie den kompakten Überblick über die gängigsten Materialien und ihre wichtigsten Eigenschaften.

Das Naturmaterial hat zahlreiche Vorzüge, die es zu einem perfekten Bodenbelag machen. Insbesondere ist Kork fußwarm, elastisch und schallisolierend. Der Bodenbelag trägt sogar zur Feuchteregulierung bei.

Laminat hat seine Vorteile: Abgesehen davon, dass der Bodenbelage dem Echtholz oft zum Verwechseln ähnlich sieht, ist er sehr robust, leicht zu verlegen und interessant für Allergiker.

Textile Bodenbeläge werden üblicherweise Teppiche genannt und können entweder aus pflanzlichen, synthetischen oder tierischen Fasern bestehen. Teppich bzw. textile Böden gehören zum festen Inventar fast jeden Hauses.

Der Wunschboden ist ausgewählt, nun geht es nur noch ums Verlegen? Während Klicklaminat selbst für Ungeübte kein Problem darstellt, sollte bei anderen Varianten schon der Profi ran.

Die Fliesen in Ihrem Bad haben ihre beste Zeit endgültig hinter sich? Von der Trendfähigkeit ganz zu schweigen? Wie Sie ganz ohne Stemmen, rausschlagen und neu fliesen zu einem hippen Look in Ihrem Badezimmer kommen, verraten wir Ihnen hier.

Zementfliesen werden im Gegensatz zu Keramikfliesen nicht gebrannt, sondern gepresst und dann getrocknet. Neben den traditionellen Musterungen in Jugendstilornamentik bieten die Hersteller heute auch moderne Interpretationen.

Mit Glas zu arbeiten, erfordert nicht nur ein angemessen Maß an Vorsicht, sondern auch spezielle Werkzeuge und Materialien. Wir zeigen Ihnen hier Schritt für Schritt, wie Glasfliesen korrekt verlegt werden.

Glasmosaike, Glasterrazzo, Glasgranulat oder auch Glaskeramik – bei Glasfliesen bietet der Markt eine große Vielfalt. Was es bei der Verlegung von Glasfliesen zu beachten gibt, und welche Eigenschaften diesen Boden- und Wandbelag auszeichnen, erfahren Sie hier.