Parkettversiegelung mit Lack schützt Ihren Holzboden

Lack ist nicht gleich Lack. Versiegelungslacke sind nicht immer baubiologisch bedenkenlos einzusetzen und es gibt wesentliche Unterschiede. Moderne Lacke kommen längst ohne giftige Lösungsmittel aus, sind weiters geruchlos und geben auch kein Formaldehyd ab.

Überall dort, wo Holzfußböden stark strapaziert werden, ist es ratsam die Oberflächen dieser Böden mit Versiegelungslacken bzw. mit Hartwachs-Oberflächen zu versehen. Derzeit am Markt erhältliche Lacke kommen ohne giftige Lösungsmittel aus, sind geruchlos und geben auch kein Formaldehyd ab. Als Lösungsmittel wird nur Wasser verwendet. Die Anstriche sind in verschiedenen Qualitäten und Härten lieferbar. Die Poren werden von der Versiegelung geschlossen, der Boden wird wesentlich widerstandsfähiger. Eingesetzt werden sie hauptsächlich auf stark begangenen Flächen.

Hartwachsbehandlung

Bei weniger stark beanspruchten Flächen, wie z.B. im Wohnbereich können auch Wachsprodukte mit Hartwachs-Oberfläche verwendet werden. Diese Produkte sind widerstandsfähig wie eine versiegelte Oberfläche, sind garantiert schadstofffrei (bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen), sind atmungsaktiv und ermöglichen auch ein ansatzloses Ausbessern kleinerer Schäden; auch ohne Abschleifen des Bodens.

Das Hartwachs besteht aus natürlichen Bestandteilen und zwar aus Leinöl, Bienenwachs und Baumharz. Der Aufbau der Hartwachsoberfläche besteht aus einem Hartgrund, einem Hartwachs und einer Bodenmilch als Verschleißschicht. Im Vergleich zum Lack werden die Poren durch die Hartwachsoberfläche nicht geschlossen, der Boden bleibt atmungsaktiv.


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Datum: 23.08.2017

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