So pflegen Sie Ihren Natursteinboden

Steinböden überleben Jahrtausende. Der moderne Mensch hat aber auch tausend todsichere Mittel erfunden, um seine Umwelt zu zerstören. Für die Pflege von Steinböden im Innenbereich sind hier die wichtigsten Maßnahmen angeführt.

Sand und Schmutz

Das Betreten von Marmor- und (Natur)steinböden während der Bauphase ist besonders heikel. Sand und Schmutz unter Schuhen wirken wie Mühlsteine. Wo man geht, sollte man also öfters zusammenkehren bzw. aufwischen. Am schlimmsten ist die Wirkung von Sand und Schmutz unter einer starren Abdeckung, wie zum Beispiel einer Schaltafel. Als beste Abdeckung eignen sich luftdurchlässige Teppiche.

Nässe und Feuchte

Nässe und Feuchtigkeit haben eigentlich keinen Einfluss auf den Natursteinböden. Negativ ist dabei allerdings, dass Nässe Staub und Schmutz anzieht und sich nach mehrmaligem Auftrocknen Kalkrückstände bilden. Im Außenbereich sind Nässe und Feuchte ein idealer Nährboden für Pilze und Algen und in Sachen Sicherheit besteht auf einem nassen bzw. feuchten Natursteinboden extreme Rutschgefahr.

Trockenheit

Trockenheit beeinträchtigt den Naturstein selbst eigentlich gar nicht. Probleme kann es dabei allerdings bei verklebten Platten im Zusammenhang mit dem Kleber kommen. Auch neigen einige Mörtelarten bei zu starker Austrocknung ihre Bindekraft zu verlieren. Risse, sind das sichtbare Alarmzeichen. Im Gartenbereich kann sich in diesen Rissen Wasser ansammeln, das in frostigen Nächten gefriert und so dem Boden immer mehr zusetzt. Die richtige Zusammensetzung des Mörtels ist also ein wichtiges Detail bei der Bodenverlegung und gehört unbedingt mit einem Fachmann besprochen.

Pflege- und Reinigungsmittel

Zwischen Pflegemittel und Reinigungsmitteln muss man unterschieden: Ein perfektes Pflegemittel dringt in den Naturstein ein oder bildet Schutzschichten. Ein gutes Reinigungsmittel hingegen reinigt lediglich die Oberfläche des Marmor oder Granit. Bei Pflegemitteln ist es immer ratsam, je nach Art der Naturstein-Oberfläche, sich den Rat eines Fachmannes einzuholen oder beim Hersteller nachzufragen. Jeder Stein bzw. jede Oberfläche braucht ihre eigene Pflege.

Imprägnierungen

Natursteinböden sollten durch Imprägnierung geschützt werden. So verhindert man Fleckenbildung und der Stein hat viele Jahre sein ursprüngliches Aussehen. Spezielle Reinigungsmittel, vor allem Badreiniger, können mit der Zeit den Schutz der Imprägnierung aufheben. Auch schützt die Imprägnierung nicht vor dem sogenannten „Säurefraß“ bei Marmorböden. Auch hier sollte man sich an den Fachmann wenden, welche Mittel für die jeweilige Imprägnierung sinnvoll sind.


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Datum: 18.10.2012

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