Teppich- und Textilböden - ein Überblick

Bodenbeläge aus textilen Fasern sind immer beliebt: Insbesondere Sisalbodenbeläge finden immer häufiger Anklang. Wollteppiche punkten vor allem durch wärmedämmende und raumklimaregulierende Eigenschaften.

Textile Bodenbeläge werden üblicherweise Teppiche genannt und können entweder aus pflanzlichen, synthetischen oder tierischen Fasern bestehen. Teppich bzw. textile Böden gehören zum festen Inventar fast jeden Hauses.

Aufbau von Textilböden

Wenn Sie Ihren Teppich einmal genau von der Seite betrachten, können Sie sehen, dass er aus drei „Schichten“ besteht: Ganz oben ist die Nutzschicht, die aus Fasern und einem Träger besteht. Die Fasern können entweder natürlich sein, wie beim Naturfaserteppich oder aber synthetisch als Kunstfaserteppich. Auch Mischgarne sind möglich. Die Mittelschicht besteht zumeist aus einer Klebermasse, mit deren Hilfe die Faserkonstruktion im Trägergewebe fixiert wird. Als Kleber dient dabei im Normalfall ein synthetischer Gummi wie SBR-Latex oder aber auch Natur- Latex. Oft wird noch eine zweite Klebeschicht verwendet, um das Rückenmaterial einzubinden, welches meist aus synthetischem oder natürlichem Latex besteht.Auch Textilrücken aus Naturfasern, wie beispielsweise Jute oder Sisal werden angeboten.

Trend Sisal

Sisalbodenbeläge werden in den letzten Jahren immer beliebter. Sie sind äußerst robust und können in jedem Raum zum Einsatz kommen. Außerdem sind sie als baubiologisch empfehlenswert einzustufen, sofern bei der Verlegung geprüfte schadstoffarme Kleber und Fixierungen verwendet werden.

Wollteppiche

Wolle hat in der Gruppe der Naturfaserböden eine hohe Akzeptanz bei Händlern und deren Kunden. Die etwas teureren Wollteppiche sind wärmedämmend, raumklimaregulierend, haltbar und ökologisch unbedenklich, ja empfehlenswert. Trotzdem sollten empfindliche Menschen prüfen, ob eine Allergieneigung gegen Tierhaare besteht.


Autor:

Datum: 18.04.2013

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