Vorsatzschale: Schall- und Wärmeschutz verbessern

Als Vorsatzschale werden Trockenbauplatten bezeichnet, die auf einer Unterkonstruktion an die Wand montiert werden. Durch eine Vorsatzschale wird der Schall- und Wärmeschutz von Massivwänden erhöht und eine Installationsebene geschaffen.

Mit Hilfe einer Vorsatzschale verbessern Sie nicht nur den Wärme- und Schallschutz einer Wand, Sie können auch das optische Erscheinungsbild verbessern. Positiver Nebeneffekt: Durch die vorgehängte Wand entsteht ein Raum, hinter dem sämtliche Leitungen und Anschlüsse für Strom und Wasser versteckt werden können: Das Aufstemmen und anschließende Verputzen der Wand können Sie sich dementsprechend sparen.

Unterkonstruktion aus Holz oder Metall

Der Aufbau einer Vorsatzschale erfolgt immer mit einer Unterkontruktion aus Holzlatten oder Metallprofilen, einer Schicht Wärmedämmung, einer Dampfsperre und den Trockenbauplatten als Abschluss.

Die Verlegung der Gipsplatten kann grundsätzlich in einer oder zwei Lagen erfolgen. Wichtig ist, dass bei einer doppellagigen Verlegung die Plattenstöße versetzt angeordnet werden.

Leitungen hinter der Wand

In hoch installierten Räumen wie dem Bad ist das Stemmen der für die Leitungen erforderlichen Schlitze eine mühsame und teure Angelegenheit, die obendrein die Schalldämmung der verletzten Wand stark herabsetzt. Es ist daher wesentlicher einfacher und günstiger, sämtliche Installationen an der Wand zu verankern und diese mit einer Vorsatzschale zu verkleiden. Bei WCs bietet eine Vorsatzschale so auch die Möglichkeit, den Spülkasten in der Wand anzuordnen.


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Datum: 20.07.2017

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