Welche Dachbodentreppe passt?

Um das oberste Geschoß, so es nicht ausgebaut ist, sicher und unkompliziert zu erreichen, braucht es die Dachbodentreppe. Diese muss, wie jedes andere Bauelement auch, klare Anforderungen an Wärmedämmung, Dichtheit, Feuerschutz und Sicherheit erfüllen.

Trotz des starken Trends zum ausgebauten Dachgeschoß ist für viele Hausbesitzer der Dachboden noch immer Speicher und Lagerraum. Dieser wird im Normalfall nicht über eine herkömmliche Treppe erschlossen, sondern ist über eine eigene Dachbodentreppe zugänglich. Je nach Platz und Konstruktion stehen hier verschiedene Varianten zur Auswahl.

Wie soll die Treppe funktionieren?

Grundsätzlich besteht jede Dachbodentreppe aus drei Elementen: dem Futterkasten, der Luke und dem Stiegenelement. Was den Zugang selbst angeht, gibt es drei Arten der Treppenkonstruktion:

  • Bei der gängigsten Variante, der Falttreppe, befindet sich die Stiege direkt auf der Luke. Die zwei bis drei Elemente werden mittels Gelenk hochgeklappt und quasi zusammengefaltet. Die Luke lässt sich so samt Treppe schließen. Falttreppen bestehen meist aus Holz, sind stabil aber auch schwer. Es gibt jedoch auch Varianten aus Aluminium oder Stahl.
  • Scherentreppen werden ebenfalls direkt auf der Luke montiert. Stellen Sie sich diese Treppen wie eine Ziehharmonika vor. Das Stiegenelement - in der Regel aus Aluminium gefertigt - lässt sich ganz einfach zusammen- und auseinanderziehen. Vorteil dieser Treppenart: die Konstruktion ist aufgrund äußerst schmaler Stufen und steilen Aufgangs sehr platzsparend.
  • Die Einschubtreppe schließlich besteht aus mehreren Elementen, die aufgrund von Scharnieren übereinander geschoben werden. Da im Dachboden selbst genügend Platz für das Schwenken des überstehenden Elementes vorhanden sein muss, ist diese Treppenart eher uninteressant geworden.

Die Bemaßung der Treppe

Dachbodentreppen werden in den zu folgenden Deckenöffnungen passenden Normgrößen angeboten: Länge der Öffnung: 110, 120, 130 oder 140 Zentimeter sowie 60 oder 70 Zentimeter in der Breite. Die meisten Hersteller bieten zudem die Anfertigung der Dachbodentreppe auf Maß an, Sie haben hier also keine Einschränkungen zu befürchten!

Auch bei der Höhe des Futterkastens gibt es verschiedene Ausführungen. Grundsätzlich können Sie Kastenhöhen von bis zu 90 Zentimeter haben, Standardhöhen sind 25 bis 40 Zentimeter.

Welche optischen Möglichkeiten gibt es?

Der Dachzugang wird durch einen fugenlosen Einbau - die Luke überragt die Ränder des Futterkastens - besonders unauffällig und passt sich harmonisch in die Decke ein. Die Oberfläche der Luke hebt sich durch ihre weiße Kunststoff-Pulverbeschichtung oder eine passende Deckenverkleidung, welche durch einen innen liegenden Schwenkmechanismus montiert werden kann, komplett der Deckenoptik an. Ein luftdicht verbauter Verschluss liegt verborgen in der Luke und unterbricht die plane Oberfläche der Decke nicht. Die hässliche braune Luke mit herausstehendem Metallring gehört mit diesen Lösungen wohl endgültig der Vergangenheit an.


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Datum: 20.10.2015

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