Attika als Einfassungen von Flachdächern

Einfassungen von Flachdächern werden meistens als Attika ausgeführt, dabei handelt es sich um eine Wandverlängerung am Rand des Gebäudes. Die Abdichtung wird auch an der oberen Seite der Attika weitergeführt und meistens mit Blech abgedeckt.

Einfassungenattika

Einfassungen von Flachdächern werden meistens als Attika ausgeführt. Dabei handelt es sich um eine Wandverlängerung am Rand des Gebäudes. Diese wird prinzipiell wie ein Wandanschluss behandelt, jedoch wird die Abdichtung auch an der oberen Seite der Attika weitergeführt und meistens mit Blech abgedeckt.

Dies stellt sicher, dass eventuell überlaufendes Wasser (falls der Ablauf verstopft ist) an der Außenseite des Gebäudes abfließen kann ohne das darunter liegende Mauerwerk zu beschädigen. Die Attika-Abdeckungen und Verblechungen werden vom Spengler im Anschluss an die Schwarzdeckerarbeiten hergestellt.

Anschlüsse und Hochzüge

Die Hochzüge zu den Flächenabdichtungen sind im gleichen System (ev. unter Verwendung von Sonderteilen, Bahnenstücken, Hochzugskeilen o.ä.) genau nach den zutreffenden Normen und den Vorschriften des jeweiligen System-Herstellers auszubilden.

Die Höhe der Hochzüge über der Abdichtungesebene richtet sich nach den jeweiligen Vorschriften, es empfiehlt sich aber diese höher, ev. bis über die mögliche Rückstauebene der Flächenentwässerung hochzuführen.

Die Oberkante der Hochzüge ist wasserdicht an der Wand zu verwahren, zum Beispiel mit speziellen Klemmleisten, Blecheinfassungen o.ä. Da die Dachabdichtungssysteme üblicherweise nicht UV-beständig sind, ist ein Schutz von ev. frei bleibenden Hochzügen (z.B. durch Verblechung o.ä.) erforderlich.

 


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Datum: 29.03.2010

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