Barrierefreie Türen

Kinder, ältere Menschen und Personen mit Handicap sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Worauf in Hinblick auf Barrierefreiheit bei Türen geachtet werden muss, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ganz besonderes Augenmerk gehört in Hinblick auf Barrierefreiheit den Türen: Die optimale Türbreite liegt bei 90 cm für die Eingangstüre und mindestens 80 cm innerhalb desHauses (innere Lichte). Türen, die noch breiter sind, werden sehr schwer und lassen sich dann von Kindernoder schwächeren Menschen kaum mehr problemlos öffnen. Alle Türen sollten grundsätzlich schwellenlos ausgeführt werden. Auch für Terrassentüren ist dies inzwischen technisch möglich. Ist eine Türschwelle nicht zu verhindern, darf sie höchstens zwei Zentimeter hoch sein, damit man sie noch relativ leicht überrollen kann. Schräge Übergangsprofile erleichtern dies.

Sind Türen extrem schwer (über 25 N), beispielsweise große Eichen- Vollholztüren als Eingangs- oder Feuerschutztüren, sollten sie möglichst mit einem automatisierten Öffnungsmechanismus ausgestattet werden. Glastüren sollten eine kontrastierende Rahmenkonstruktion aufweisen und in der Höhe von etwa 90 bis 100 cm farblich markiert sein.

Wichtig bei Fenstern

Ist ein Bewohner des Hauses tatsächlich an den Rollstuhl gebunden oder verbringt die meiste Zeit sitzend, sind Fenster mit einer Parapethöhe von 60 cm optimal und ermöglichen einen freien Ausblick auch im Sitzen oder Liegen. Eine Absturzsicherung in der Höhe von 95 cm ist dann aber unbedingt notwendig. In diesem Fall ist auch auf die Höhe der Bedienelemente, Fenster- und Jalousiengriffe zu achten.


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Datum: 03.09.2013

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