Der barrierefreie Hauseingangsbereich

Gute Beleuchtung, kaum Steigung, hilfreiche Handläufe und vor allem ausreichend Platz. Schon bei Ihrem Hauseingang sollte die Barrierefreiheit beginnen.

www.gutjahr.com © www.gutjahr.com

Technisch durchdacht. Barrierefreiheit bedeutet auch schwellenlose Übergänge nach draußen und Abrinnsysteme, die Nässe draußen halten.

Der Parkplatz oder Garage selbst sollte eine Mindestbreite von 3,50 Metern aufweisen, empfohlen sind aber 3,80 Meter. Es sollte sichergestellt werden, dass die Einfahrt in den Stellplatz sowohl vorwärts als auch rückwärts möglich ist, da die behinderte Person sowohl Fahrer als auch Beifahrer sein kann. Zugangswege sollten über eine Mindestbreite von 1,50 Meternb verfügen, um das Passieren und Wenden sowohl mit Rollstühlen als auch mit Kinderwägen zu ermöglichen.

Steigung und Belag

Muss ein Höhenunterschied überbrückt werden, darf das Gefälle sechs Prozent nicht übersteigen. Ab etwa vier Prozent Steigung sind bereits ein Handlauf und eine Absturzsicherung zu empfehlen. Der Belag sollte möglichst rutschfest und ohne große Fugen verlegt sein, sodass man beispielsweise mit dem Kinderwagen oder einer Gehhilfe nicht einsinken oder in den Fugen hängen bleiben kann.

Handläufe

Rollstuhlfahrer würden einen beidseitigen Handlauf bevorzugen. Handläufe bei Stiegen und Rampen sollten immer 90 bis 100 cm hoch montiert sein und an den Enden wenigstens noch 40 cm weitergeführt werden. Ergonomisch gut zu umfassen sind sie mit einem Durchmesser von 3,4 bis 4,5 cm und etwa 4 cm von der Wand entfernt.

Alternativer Stiegenaufgang

Ist aus topografischen Gründen ein ebener Zugang nicht möglich und muss ein beleuchtbarer Stiegenaufgang eingeplant werden, sollte dieser in seiner Geometrie so gestaltet sein, dass die Treppen leicht zu ersteigen sind. 18 cm gelten als bequeme Treppenhöhe. Daraus ergibt sich eine Auftrittbreite von 27 cm.
Das Treppenpodest vor dem Eingang sollte überdacht und windgeschützt sein sowie wenigstens 1,5 x 1,5 m groß sein, um beispielsweise mit einem Kinderwagen oder einem Rollstuhl reversieren zu können. Für Rollstuhlfahrer muss in diesem Fall auch ein Hebelift gebaut werden.


Autor:

Datum: 02.09.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Fenster & Türen

Nicht nur im Innenbereich, auch im Garten oder auf der Terrasse, ja sogar an der Hauswand entlang müssen Höhenunterschiede überwunden werden. Doch welche Außentreppe ist die richtige und welche benötigen Sie wofür?

Fenster, gerade wenn sie nach Süden ausgerichtet sind, benötigen eine ordentliche Beschattung. Und ein Wintergarten hat sehr viele Fenster, die beschattet werden sollten. Einerseits um einer Überhitzung vorzubeugen und andererseits, um für Sichtschutz zu sorgen.

Dieses mit dem Red Dot Product Design Award 2016 ausgezeichnete innovative Flachdachfenster von Fakro ist nicht nur energieeffizient und modern designt, es ist auch in über 200 Farben erhältlich. Unser Produkt der Woche!

Heuschnupfen und Pollenallergien plagen viele von uns jedes Jahr von neuem. Da hilft nur noch Schotten dicht und abwarten. Oder Sie greifen zu einem speziellen Fenster-Pollenschutzgitter.

Den Raum an einer Seite öffnen oder vorhandene Fenster nach außen erweitern – der altmodische Mauervorsprung wird zum verglasten Vorbau. Folgen: Der Wohnraum wird dadurch größer, der Tageslichteinfall steigt.

Hrachowina steht für einfache, funktionelle und hochwertige Fenster und Türen. Traditionelle Handwerkskunst verbunden mit High Tech - Produktion bringen Individualität, Persönlichkeit und Wärme in Ihr Zuhause. Das Resultat: Zufriedene Kunden seit Generationen.

Die Hauseingangstüre muss wärmegedämmt, einbruchssicher, witterungsbeständig, robust und noch dazu schön sein. Hier ein Überblick über die möglichen Materialien.