Barrieriefreies Erdgeschoß - Planung im Parterre

Für ein problemloses und vor allem barrierefreies Leben gilt es einiges zu beachten: Insbesondere das Erdgeschoss muss die wichtigsten Funktionen auch ohne Stockwerke erfüllen. Speziell ausgeführte Treppen, oder gar ein Lift, sind überlegenswert.

Einfach bei der Planung eines Neubaus zu berücksichtigen, beim Umbau eines bestehenden Gebäudes manchmal unmöglich und oft nur mit hohen Kosten zu bewerkstelligen ist das Zusammenfassen der wichtigsten Lebensfunktionen auf einer Ebene. Treppensteigen, beispielsweise mit einem Gipsfuß und Krücken, wird auch für einen fitten Sportler zum Albtraum, und die junge Mutter, die zum Wickeln des Babys jedes Mal ins obere Stockwerk steigen muss, hat auch nicht sehr lange Freude daran.

Sanitärräume im Erdgeschoss

Ideal ist daher, wenn man im Erdgeschoß neben Küche und Wohnraum auch ein WC und eine Dusche (nötigenfalls in einem Raum) vorfindet und auch eine Möglichkeit zum Schlafen gegeben ist. Wie überall sollte auch hier genügend Bewegungsfreiheit vorgesehen werden. Ist eine Treppe unumgänglich, sollte sie derart gestaltet sein, dass sie ein ergonomisches Stufenprofil (2:3), einen rutschsicheren Belag und einen Handlauf aufweist. Davon abgesehen sollte sie so breit sein, dass bei Bedarf ein Treppen- oder Plattformlift installiert werden kann.

Aufzug für später einplanen?

Beim Neubau eines Ein- oder Zweifamilienhauses ist es sinnvoll, an die Möglichkeit zu denken, später vielleicht einen Aufzug (Kabinengröße 110 x 140 cm) einzubauen. So lange der Aufzug nicht gebraucht wird, lässt sich der Schacht in jedem Stockwerk einfach als Abstell- oder Vorratsraum bzw. als Schrankraum nutzen. Wird in den späteren Lebensjahren das Stiegensteigen zu mühsam und lässt sich der Einbau eines Liftes finanzieren, müssen nur noch die Böden entfernt werden, und der Liftschacht ist bereit.


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Datum: 03.09.2013

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