Brandschutztüren im Gesetz

Die in den Baugesetzen bzw. den OIB-Richtlinien geforderten Feuer- oder Brandschutztüren gehören heute nahezu bei jedem Bauvorhaben zum Standard. Alles zu den Regelungen und typischen Mängeln.

Vor einigen Jahrzehnten noch war eine Feuerschutztür eine Holztür, die mit Blech verkleidet wurde. Diese Türen entsprachen dann aber auch der Verordnung. Heute sind Feuerschutztüren neben Rauchwarnmeldern hoch technische Produkte, die sämtliche Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes erfüllen. Und auch optisch sind die modernen Modelle so wandlungsfähig, dass sie sich wohl jedem Einrichtungsstil anpassen. Keine Ausreden mehr also für eine gesetzeskonforme Umsetzung der Brandverhütung, möchte man meinen. Doch weit gefehlt. Immer wieder kommt es zu Mängeln, die Anlass zu Beanstandungen durch Brandschutzbeauftragte geben. Ein paar Beispiele:

  • Keile aus Holz oder Kunststoff
  • ausgehängte oder defekte Feststellanlagen
  • Verziehen der Türen durch Temperaturunterschiede
  • Der „qualitätsunterdrückte“ Einbau (z. B. mit PU-Schaum)
  • Fehlende ÜA-Kennzeichnung
  • Verklemmen der Türe durch gewölbten Bodenbelag

CE-Kennzeichnung ab 2019

Ab 1.9.2019 ist eine CE-Kennzeichnung nach der Produktnorm für Türen, Tore und Fenster (EN 16034) für Produkte mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften gesetzliche Pflicht. Laut Auskunft der Europäischen Kommission hat das Bildzeichen „CE“ aber keine buchstäbliche Bedeutung mehr. Es ist nur noch Symbol für die Freiverkehrsfähigkeit in der EU. Und es ist kein Prüfsiegel, sondern ein rein verwaltungstechnisches Kennzeichen. Erst die Leistungserklärung dokumentiert die Anforderungen, die an eine genormte Tür gelten. Deshalb ist diese in gedruckter oder in elektronischer Form bereitzustellen!

Durch die klaren Vorgaben auf europäischer Ebene sind heute viele Varianten im Bereich der Feuerschutztüren vorhanden. Diese Festlegungen sind in der ÖNORM EN 13501-2, Ausgabe 2016 enthalten.


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Datum: 14.12.2016

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