Dachgeschoßausbau. So wird gedämmt

Nur ein gedämmtes Dach ist ein gutes Dach. Im Dachgeschoßausbau kann die Wärmedämmung an verschiedenen Stellen angebracht werden.

Die Wärmedämmung kann im  Dachgeschoßausbau an verschiedenen Stellen angebracht werden. Baut man den Dachboden im Nachhinein aus, so muss man mit einer Aufsparrdämmung arbeiten. Das sind Dämmplatten, die zwischen Dachschalung und Lattung außen angebracht werden. Die Dämmung selbst wird zwischen den Sparren (2) innen angebracht, entweder voll (dh ohne Hinterlüftung zwischen Schalung und Dämmung) oder eben halb. Welche Dämmstoffdicke ergibt nun welchen U-Wert?

In der nachfolgenden Tabelle sind einige Richtwerte, geltend für Dämmstoffdicken mit Mineralwolle, angeführt: (Die Werte gelten in Verbindung mit normalen Gipskartonplatten im Dachgeschossausbau)

  • 160mm Mineralwolle 0,23 W/m²K
  • 180mm Mineralwolle 0,20 W/m²K
  • 220mm Mineralwolle 0,16 W/m²K

Falls die Sparrendicke nicht ausreichen sollte, ist noch eine zusätzliche Lattung im Dachgeschossbereich zu montieren und mit Dämmung zu füllen. Darauf kommt dann die...

Die bis jetzt weitverbreiteste Art einer Dampfbremse ist eine PE-Folie. Sie hat die Aufgabe, die Dämmstoffe in den Wänden und Decken vor einer Durchfeuchtung zu schützen. Neu am Markt sind atmende Dampfbremsen, die garantiert austrocknen. Diese saugen Feuchtigkeit aus Holz bzw. Dämmstoffen auf und geben sie wieder bei Bedarf ab (kontrollierter Feuchtigkeitsaustausch).

Bei einem Einsatz solcher Folien ist eine Überlüftung der Wärmedämmung nicht mehr erforderlich, die Wärmedämmung kann als Vollsparrendämmung ausgeführt werden.

Es ist darauf zu achten (wie auch bei allen anderen Dampfbremsen), dass durch Verklebung eine winddichte Konstruktion erreicht wird. Die Dampfbremse wird generell an der Rauminnenseite an den Sparren bzw. Querhölzern mittels Heftern angebracht. Die Verlegerichtung soll waagrecht, und eine Überlappung von fünf bis zehn Zentimetern vorgesehen werden. Nach einer weiteren Lattung montiert man zum Abschluss die...

Die Gipskartonbeplankung erfüllt neben den raumschaffenden, auch brandschutztechnische Aufgaben. Im Dachgeschoßausbau ist eine Mindestbrandbeständigkeit von F30 vorgeschrieben, welche mit Gipskartonplatten ab 15mm in der Regel auch erreicht wird. (Für F60 wären 2x15mm Platten übereinander zu montieren). Die Fugen sind danach abzudecken und zu verspachteln.


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Datum: 29.03.2010

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