Mehr Wohnraum: Dachgeschoßausbau

Der Dachgeschoßausbau erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es ist die einfachste Form Wohnfläche zu vergrößern und wird auch von den Behörden unter Einhaltung der geltenden Baubestimmungen voll akzeptiert.

Bei Dachgeschoßausbauten sind in erster Linie Brandschutzbestimmungen einzuhalten, die in den einzelnen Bundesländern verschieden geregelt sind. In zweiter Linie kommt dem Wärmeschutz nach den geltenden landesbaulichen Bestimmungen die nächstgrößte Bedeutung zu. Als drittes ist dann auch noch das Augenmerk auf den Schallschutz zu legen.

Gipskartonplatten besonders geeignet

Für den Dachgeschoßausbau eignen sich besonders Gipskartonplatten oder Faserzementplatten, da diese sowohl den notwendigen Brandschutz aufweisen können und auch aufgrund des Flächengewichtes wärmespeichernde Fähigkeiten haben. Gipskartonplatten haben den Vorteil, dass nach der Verlegung nur noch die Fugen armiert und gespachtelt werden müssen. Danach sind sie malerfertig, bzw. tapezierbar.

Vor den Malerarbeiten sind auf den Gipskartonplatten Haftgrundierungen anzubringen. Durch die Verwendung von Holzverkleidungen im Dachgeschoßbereich (Profilbretter) kann man einen modernen, oder auch einen rustikalen Charakter erreichen.

Worauf Sie achten sollten

Es ist darauf zu achten, dass normale Profilbretter den Brandschutz einer Gipskartonplatte nicht erreichen und daher entweder in einer wesentlich stärkeren Dicke sein müssen oder aber wiederum auf Gipskartonfaserplatten aufgebracht werden sollen. (Die baubehördlichen Bestimmungen sind einzuhalten.) Vor Beginn eines Dachgeschoßausbaues sollten jedoch von Fachleuten die Materialien für die Wärmedämmung und den Schallschutz berechnet und festgelegt werden.

Weiters darf die eingebaute Wärmedämmung keine Feuchtigkeit aufnehmen und daher ist die Isolierung mit einer Dampfsperre bzw. einer Dampfbremse zu schützen. Dachhölzer wie Pfetten, Sparren und jegliche Art von Lattungen müssen imprägniert sein.


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Datum: 29.03.2010

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