Die Terrasse auf dem Dach

Dieser Freisitz besticht durch seine Exklusivität. Wer eine Dachterrasse sein eigen nennt, kann sich daraus einen wahren Zufluchtsort gestalten - mit ganz viel Ruhe, ohne störkende Blicke und mit bester Aussicht.

Wohnen über den Dächern der Stadt, mit einem atemberaubenden Ausblick bis zu den Bergketten am Horizont: Dachterrassen besitzen einen ganz eigenen Hauch von Exklusivität, selbst, wenn sie ohne teuren Schnickschnack ausgestattet sind. Ganz gleich, ob Sie eine Dachterrasse Ihr Eigen nennen oder gerade eine planen: auf ein paar Sachen sollten Sie unbedingt achten!

Die Decke muss halten

Oberstes Gebot bei der Planung oder dem Ausbau einer Dachterrasse ist die Statik. Falsch berechnet erhöht sich die Einsturzgefahr enorm. Grundsätzlich wäre also immer die Frage zu klären, mit welcher Maximallast für die Dachterrasse zu rechnen ist. Ein Schwimmbad, sogar nur ein recht kleines zum Aufblasen, wiegt sehr viel mehr, als die meisten ahnen. Auch die Bepflanzung, besonders Bäume samt den mit Erde gefüllten Tontöpfen, kann einiges zum Gewicht beitragen. Sprechen Sie sich daher mit Ihrem Planer sowie der Baubehörde genau ab, denn möglich ist rein theoretisch einiges.

Schutz vor Wind und Sturm

Windkraft ist enorm, sie treibt nicht nur Turbinen an, sondern trägt Segelschiffe über Ozeane hinweg. Sie können gar nicht so schnell schauen, wie eine Windböe einen Liegestuhl mit sich reißt. Eine ausreichend hohe Brüstung ist also ebenfalls zwingend nötig. Und sichern Sie sich besser doppelt ab: ketten Sie Stühle, Tische oder sonstiges Mobiliar fest an, wenn Sie sich nicht am Dach aufhalten. Wie alle Outdoor-Möbel sollten auch für die Dachterrasse nur robuste und UV-beständige Produkte gekauft werden.

Der richtige Bodenbelag

Stein oder Beton heizen sich stark auf, besser für den Boden einer Dachterrasse eignet sich da Holz wie etwa die Lärche oder Teak. Achten Sie auf einen mittleren Helligkeitswert bei den Baustoffen. Zu hell reflektiert Sonne und Wärme stark, zu dunkel absorbiert sie. Grundsätzlich sollten sämtliche Materialien, die sich leicht und sehr hoch erhitzen, besser von der Dachterrasse fernbleiben. Paradebeispiel: der polierte Alutisch...

Die besten Pflanzen für ganz oben

Eine Dachterrasse ohne Grün ist keine gescheite Terrasse. Wie schon erwähnt, können sogar Bäume gepflanzt werden – und wir sprechen hier nicht nur von kleinen Bonsai-Bäumchen. Ansonsten ist beim Dachgrün darauf zu achten, dass die Pflanzen resistent gegen Wind und Sonne sind. Gräser eignen sich besonders gut, auch Stauden, Beerensträucher und die mediterranen Kräuter Thymian und Rosmarin. Letztere haben den Vorteil, dass sie beim Grillabend im Sonnenuntergang gleich zum Würzen bereit stehen.


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Datum: 03.07.2017

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