Fenster: Beschläge und Griffe

Beschläge und Griffe komplettieren das Fenster, die einen technisch die anderen zusätzlich auch optisch. Hier die wichtigsten Infos zu Material, Technik und Design und was das alles mit Oliven zu tun hat.

Bei der Wahl von Fensterbeschlägen sollten Sie nicht nur optische Kriterien berücksichtigen, sondern vor allem auch technische. Beschläge sind nämlich nicht nur Zierde, sondern in Wahrheit der zentrale Fenster-Bauteil zum Öffnen und Schließen. Sie bestimmen über Luftdichtheit, Schlagregendichtheit und Einbruchshemmung genauso wie über die Bedienungsfreundlichkeit.

Ohne Beschläge kein Fenster

Fensterbeschläge verbinden den Fensterflügel mit dem Fensterrahmen, sorgen für einfaches Öffnen, Kippen und Schließen des Fensters und sollten immer passend zur Öffnungsart und Fenstergröße gewählt werden. Geben tut es sie aus Edelstahl (nass oder trocken geschliffen entsteht eine metallische, matte oder glatte Oberfläche), Aluminium ( eloxiert und dadurch silbrig weiß und matt) oder Messing (poliert, vernickelt oder verchromt). Die Kunststoffvariante wird aus Polyamid hergestellt, ist in den RAL-Farben durchgehend eingefärbt und hat eine ganz glatte Oberfläche. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt von Fenstermaterial, Stil und persönlichen Vorlieben ab.

Olive, Vollolive, Halbolive?

Fenstergriffe, optisch das Pendant zu den Türgriffen, werden auch Halboliven genannt, während die ältere Variante, das Fenster zu öffnen als (Voll)Olive bezeichnet wird. Sie kennen solche Fensteroliven mit Sicherheit von den traditionellen Kastenfenstern. Halboliven haben die gleiche technische Funktion wie die Fensteroliven. Durch ihre bessere Hebelwirkung sind sie aber besonders für große, schwere Fensterflügel geeignet. Fenstergriffe können ebenso für Dreh-Kippflügelfenster oder Fenstertüren verwendet werden, haben jedoch meist keine Rasterung. Volloliven hingegen verleihen dem Fenster und damit dem Raum ein traditionelleres, fast antikes Aussehen. Qualitativ sind die beiden Griffvarianten heute natürlich am gleichen Stand.


AutorIn:

Datum: 02.03.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Fenster & Türen

Den Raum an einer Seite öffnen oder vorhandene Fenster nach außen erweitern – der altmodische Mauervorsprung wird zum verglasten Vorbau. Folgen: Der Wohnraum wird dadurch größer, der Tageslichteinfall steigt.

Die Hauseingangstüre muss wärmegedämmt, einbruchssicher, witterungsbeständig, robust und noch dazu schön sein. Hier ein Überblick über die möglichen Materialien.

Je nach Bauordnung müssen zwischen einem Achtel und einem Zehntel der gesamten Wohnfläche unter Dach Lichtflächen sein, damit das Dachgeschoß als bewohnbar gilt. Die Fensterart wird von Ihnen bestimmt.

Die moderne Wohnraumgestaltung mit großen Fensterflächen schafft die perfekte Ausgangsbasis für tiefe Fensternischen, die als Sitzplatz genutzt werden, so genannte Sitzfenster. Auch etwas für Sie?

Die Tage des Haustürschlüssels scheinen gezählt. Mit dem Smart Home finden auch immer öfters intelligente Zutrittssysteme ihren Weg in unsere Häuser und Wohnungen. So können Sie zum Beispiel mit Hilfe Ihres Fingerabdrucks ganz einfach und schnell Türen öffnen.

Alu-Fenster rechnen sich: Technologisch - langlebig und nahezu wartungsfrei - Ökologisch – Aluminium kann ohne Qualitätsverlust endlos recycelt werden – und Ökonomisch – wesentlich geringere Lebenszykluskosten als bei allen übrigen Fensterwerkstoffen.

Aluminium benötigt bei der Produktion große Mengen an Energie, das Recycling jedoch ist mit geringem Energieaufwand möglich und wird in großem Maßstab praktiziert. Ökologisch gesehen bestehen wenige Bedenken gegen die Verwendung von Aluminium.

Unter den Holzfenstern hat es eine lange Tradition. Es ist robust, funktionell und vor allem: ästhetisch. Das klassische Dänische Fenster erlebt in Zeiten der „Back-to-nature“-Architektur ein Comeback.

Fensterbänke gibt es aus Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoffen, Natur- oder Kunststein sowie Aluminium. Hier ein Überblick über die Eigenschaften sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien.