Welches Garagentor soll es sein?

Eine Garage ohne Tor ist kein Garage. Der Markt bietet heute unzählige Varianten, Ausführungen und Modelle, um die Garage sicher, modern und schön zu verschließen. Ein kleiner Überblick.

Unterschieden werden Tore nach deren Material, Technik und Öffnungsart. Je nach Dimensionierung der Garage, den baulichen Gegebenheiten, nach individuellen Nutzungsanforderungen und persönlichem Geschmack können Sie zwischen folgenden vier Torarten wählen:

Kipp- oder Schwingtor

Die Torfläche besteht aus einem nach oben öffnenden, einflügeligen Stahlelement, das durch seitlich angebrachte Hebelarme, ausschwenkend oder nicht ausschwenkend geöffnet wird. Vorteile: billigste Variante, die starre Torfläche kann individuell gestaltet werden. Nachteil: Vor der Garage braucht es durch das aufschwingende Tor viel Platz.

Sektionaltor

Der Name kommt von den Sektionen, aus denen diese Tore bestehen, die durch Scharniere miteinander verbunden sind und seitlich mit Rollen über Schienen laufen. Sektionaltore öffnen entweder nach oben oder nach einer Seite. Das Deckenlauftor läuft senkrecht nach oben, klappt die einzelnen Sektionen dann parallel zur Decke ab und wird in den Laufschienen der Decke entlang nach hinten geführt. Platzsparender als so schwebend geht es nicht. Beim Seitensektionaltor wird der Torflügel seitlich an eine Wand geführt. Die betroffene Seite der Garage muss also in entsprechendem Abstand immer frei bleiben. Sektionaltore können je nach Bedarf auch nur zum Teil geöffnet werden, etwa um das Fahrrad oder den Rasenmäher rauszuholen. Beim Deckensektionaltor bietet sich zudem die Möglichkeit, die oberen Sektionen zum Lüften extra zu öffnen. Was man auch oft sieht, sind einzelne, mit Spezialglas ausgestattete Elemente, die Tageslicht in die Garage lassen. Unser Tipp: Wenn Sie eine breitere Garage haben, empfiehlt sich eher das Seitensektionaltor, da dieses auf große Breiten einfach stabiler ist, als ein Tor mit quer angeordneten Lamellen. Die Gruppe der Sektionaltore ist übrigens die beliebteste, knapp 70 Prozent der österreichischen Garagenbesitzer entscheiden sich für ein Tor dieses Typs.

Rolltor

Wie die Sektionaltore auch bestehen Rolltore aus mehreren Profilen, die aber nicht der Wand bzw. Decke entlang geführt werden sondern - wie ein Rolladen - in einem Kasten über dem Garagensturz verschwinden. Man benötigt keine senkrechten, nur waagrechte Laufschienen, damit die einzelnen Elemente des Torflügels auf einer Welle aufgewickelt werden können. Rolltore sind also noch platzsparender als ihre Sektional-Pendants. Wichtig zu wissen: Für den Rollkasten muss entsprechender Platz in der Höhe der Garage eingeplant werden, ein Grund warum beim Modernisieren ein Rolltor nicht immer machbar ist.

Flügeltor

Es gibt sie ein- oder zweiflügelig und in vielen Materialien und Stilrichtungen. Gerade bei kleineren Garagen können durch die Drehöffnung Höhe und Breite komplett genutzt werden. Aber: Die Flügel brauchen viel Platz beim Öffnen und Schließen. Flügeltore spielen heute im privaten Einsatz eine sehr untergeordnete Rolle.


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Datum: 16.12.2015

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