Hochwasserschutz im Keller sehr wichtig

Die Hochwassergefahr wird immer größer, die Schadenssummen steigen kontinuierlich. Vor allem Keller sind von Wassereintritt betroffen. Abhilfe verschaffen bauliche Maßnahmen, die speziell das Untergeschoß trocken halten.

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Die Schäden durch Hochwasser haben sich in den vergangenen Jahren verdreifacht.

Immer öfter ist Hochwasser ein Grund für teure Sanierungen und die Schadenssummen, die durch die Wassergewalt entstehen, haben sich in den vergangenen Jahren verdreifacht. Das Jahrhunderthochwasser von 2002 oder auch der Frühsommer 2013 haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, das eigene Haus vor Überschwemmungen zu schützen. Vor allem Keller sind betroffen.

Je dichter, desto besser

Um einen Wassereintritt zu verhindern, sind bauliche Maßnahmen wichtig. So sollten Sie darauf achten, dass bei der Errichtung der Kellerwände Dichtbeton verwendet wird und eine Außendämmung aus extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten oder Schaumglas größt möglichen Schutz bietet. Die Fugen zwischen Kellerwand und Bodenplatte muss unbedingt dicht sein und Längs geführte Leitungen in den Wänden sind zu vermeiden. Auch die Fenster können im Falle des Falles einen wertvollen Beitrag zur Dichtung beitragen.

Druckfeste Fenster

So gibt es hochwasserdichte Leibungsfenster, die mit mehreren Sicherheitsvorrichtungen aufwarten. Zum einen verbinden - je nach Fenstergröße - bis zu 23 Schließpunkte den Fensterflügel mit dem Fensterrahmen. In Kombination mit dem versiegelten VSG-Glas, verformt sich die Scheibe selbst bei hohem Druck nicht. Außerdem verhindern spezielle Dichtungen zwischen Flügel und Fensterrahmen ein Eindringen des Wassers.

Rückstauklappe

Auch druckwasserdichte Lichtschächte - zum Beispiel des Anbieters ACO - erfüllen ihren Zweck, indem der glasfaserverstärkte Kunststoff in einer Gitterstruktur angeordnet ist. Optional gibt es die Möglichkeit, einen Rückstauverschluss an dem Schacht zu montieren. Eine Rückstauklappe sichert zusätzlich die tief liegende Kanalisation im Gebäude und die Abflüsse in den Bodenplatten.


Autor:

Datum: 20.06.2013

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