Den Keller vor Grundwasser schützen

Ein hoher Grundwasserspiegel stellt bei einem Hausbau immer ein Problem dar.Keller ja nein ist die Frage. Kann man nicht verzichten so sollte man den Keller mit einer dichten Wanne ausführen.

Das Grundwasser kann vor allem für den Keller zum Problem werden. Bei einem zu hoch liegenden Grundwasserspiegel muss man also handeln. Entweder man verzichtet komplett auf den Keller, oder man hebt das Kellergeschoß weit genug aus der Erde heraus, sodass das Grundwasser keine Gefahr mehr ist.

Ist einmal Grundwasser in die Baugrube eingetreten, muss der Keller mit Hilfe von  Wasserhaltung trocken gehalten werden.

Keller "anheben"?

Wird das Kellergeschoß aus der Erde herausgehoben, verliert das Wohneschoß die direkte Beziehung zum Garten. Wohnterrassen liegen dann auf Böschungshügeln, und man lebt weniger mit als über dem Garten. Eine Lösung wäre in solchen Fällen die Ausführung eines Kellers in einer dichten WanneDabei wird die gesamte Kelleraußenwand zweimal ausgeführt, zumindest bis zur Höhe des Grundwasserspiegels. Der Grundwasserspiegel ist sehr stark von Witterungsperioden und Jahreszeiten abhängig.

Vorab informieren

Unkundige sollten am besten mit Bewohnern der Umgebung sprechen, die schon länger dort wohnen. Ihre Beratungen und Erfahrungen können von größtem Nutzen sein und vor unangenehmen Überraschungen schützen.


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Datum: 29.03.2010

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Die Kanalstränge werden in Künetten im Gefälle verlegt; auf der einen Seite erfolgt der Anschluss an öffentlichen Kanal, Senk- oder Kläranlage, auf der anderen Seite wird die Leitung im Haus bis zu den geplanten senkrechten Leitungenn geführt.

Die Gründung oder das Fundament ist die konstruktive und statische Ausbildung des Übergangs vom Bauwerk zum Boden mit dem Ziel, dass die durch das Bauwerk und dessen Nutzung verursachten Verformungen des Bodens kleiner sind als aus Sicht des Bauwerks zulässig.

Wenn die gängigen Arten der Fundierung, wie z.B. Streifenfundamente, nicht ausreichen um Ihr Haus stabil und standsicher auf Ihrem Baugrund aufzustellen, können besondere Fundierungskonstruktionen, sogenannte Spezialgründungen, erforderlich werden.

Einerseits erfolgt der Anschluss des Kanalstranges (der Kanalrohre) an den öffentlichen Kanal bzw. an die Senk- oder Kläranlage. Auf der anderen Seite wird der Kanal in das Haus bis zu jenen Punkten geführt, wo die senkrechten Leitungen geplant sind.

Kanalstränge werden im Freien unterhalb der Frosttiefe verlegt. Weiters ist ist auf eine einheitliche Gefälleausbildung von 2% bis 5% zu achten, auf keinen Fall dürfen Gegengefälle auftreten, da dies zu Verstopfung des Kanals führen würde.

Um den Bauplatz vorzubereiten sollte ein Bodengutachten vorhanden sein, aber auch Geländeaufnahmen, Rodungsbewilligung und Baumschutz sind von Bedeutung. Bei einem begrünten Grundstück sind die obersten 30cm Boden, der Humus oder Mutterbode, sehr wertvoll.

Um dem Gebäude Schutz gegen Wasser zu geben wird um das Haus herum, unterhalb des Bodenplattenniveaus, ein Drainageleitungssystem angeordnet. Diese Rundleitung soll das an den Außenwänden anfallende Wasser aufnehmen und es vom Gebäude wegführen.

Schächte und Kammern werden nicht nur für den Kanal, sondern auch für viele Bereiche benötigt, z.B. für unterirdische Pumpanlagen, Haustechnik- und Regelgeräte, Schwimmbäder oder Entleerungs- und Absperrvorrichtungen für Leitungen usw...

Die im Kellerboden und in den Außenanlagen situierten Abläufe und Abscheider werden üblicherweise von der Baufirma hergestellt. Wird damit gerechnet, dass verschmutztes Wasser in den Kanal fließt, muss eine Schlammfanganlage eingebaut werden.