Mit der richtigen Kellerdämmung vor Feuchtigkeit schützen

Der Keller, und speziell die Außenhaut, haben in der Regel verschiedensten Anforderungen zu genügen. Sie soll meist eine entsprechende Feuchtigkeitsdämmung zum umgebenden Erdreich darstellen, manchmal auch noch wärmedämmend sein, bzw. Witterungsschutz bieten.

Das Kellermauerwerk hat die Aufgabe der statischen Lastaufnahme, und vor allem des Feuchtigkeitsschutzes. Perimeterdämmung ist die außenseitige Dämmung erdberührter Bauteile. Gute Wärmedämmung, geringe Wasseraufnahme und hohe Druckfestigkeit sollten die Eigenschaften solcher Dämmstoffe sein.

So wird's gemacht:
1. Kellerwand gegen Feuchtigkeit abdichten, geeignet sind bituminöse Anstriche und Dichtungsbahnen.
2. Auf die Platten punktweise Zweikomponentenkleber (Bitumen und Kunststoff) anbringen.
3. Ansetzen der Dämmplatten.
4. Verfüllung der Baugrube, in Lagen von etwa 40cm verdichten.

Der Sockel
Auch bei nichtunterkellerten Gebäuden kann Feuchtigkeit durch die Bodenplatte diffundieren, es sind daher horizontale Feuchtigkeitsisolierungen vorzuziehen, weiters ist eine vertikale Abdichtung unter dem Sockelputz anzubringen. Die horizontale Dichtebene soll sich außerdem über Spritzwasserhöhe befinden.


Autor:

Datum: 03.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Keller

Bei Ziegelmauern werden die Ziegeln je nach Einsatzzweck, also dem Wandtyp, und gewährleisteter Festigkeit des Materials ausgewählt. Generell müssen für tragendes Ziegelmauerwerk gekennzeichnete Ziegel mit gewährleisteter Festigkeit verwendet werden.

Die Perimeterdämmung wird aussenseitig vor der Abdichtung angebracht und dient als Schutz für diese sowie als zusätzliche Wärmedämmung. Dies ist von Vorteil wenn der Keller als Wohn- und Hobbybereich genutzt wird und hilft Heizkosten zu sparen.

Die Wahl der ausgeführten Art ist auch von der Grundrissplanung abhängig. Überlegen Sie im Kellerbereich z.B. die Einrichtung Ihres Lagerraumes, ehe Sie sich für die Öffnungsrichtung der zugehörigen Türe entscheiden.

Im Untergeschoss sind Kellerabdichtung und Wärmedämmung besonders wichtig. Gerade beim Keller gilt: Verzichten Sie besser nicht auf doppelte Sicherheiten wie zwei- oder mehrmalige Abdichtungen.

Für Kellerfenster wird Sicherheitsglas, 2- oder 3- Scheibenisolierglas. Mit den unterschiedlichsten Glasstärken, Scheibenzwischenräumen und Gasfüllungen kann man ausgezeichneten Schallschutz, hervorragenden Wärmeschutz oder beides erreichen.

Im Keller können auch einfachere Fenster eingebaut werden. Sonst unterscheiden sich diese nicht von Fenstern, welche im sonstigen Wohnbereich verwendet werden. Die Einbausituation ist meisten speziell, da der Einbau häufig einen Lichtschacht erforderdert.

Generell werden Bodenplatten und Fundamente aus Beton- bzw. Stahlbeton hergestellt. Selbstverständlich können auch die Außenwände aus Beton gefertigt werden.

Die schnelle Errichtung hat vor allem beim Kellerbau Vorteile wenn das lange Offenhalten der Baugrube durch einen hohen Grundwasserspiegel und den damit verbunden Kosten für das Abpumpen des Grundwassers sehr kostenintensiv ist.

Bei Fertigteilen müssen die erforderlichen Angaben rechtzeitig gemacht werden damit diese Zeitgerecht eintreffen, daher müssen die Zeichnungen durch Bauherr, Planer, Statiker und den Professionisten freigegeben werden.