Stahlzargen: Wandumschließende Türstöcke aus Metall

Stahlzargen werden vorwiegende aus mind. 1,5 mm starkem sendzimirverzinktem Stahlblech und evtl. Rostschutzgrundierung angeboten. Die Beschichtung der Zarge erfolgt zumeist nach der Montage im Zuge der Malerarbeiten.

Zargen sind wandumschließende Türstöcke aus Holz oder Metall und werden abhängig von der Wandart (Gipskarton oder Massivmauerwerk), Wandstärke und Verwendungszweck ausgewählt.

Stahlzargen

Stahlzargen werden vorwiegende aus mind. 1,5 mm starkem sendzimirverzinktem Stahlblech und evtl. Rostschutzgrundierung angeboten. Die Beschichtung der Zarge erfolgt zumeist nach der Montage im Zuge der Malerarbeiten (Ausbau).

Zargenart

Bei den Stahl-Zargen unterscheidet man zwischen

  • Eckzargen und
  • Umfassungszargen. Die Umfassungszarge umschließt mit der Zarge die Türöffnung samt Putz

Für Zargenangaben sind die Rohbaulichte ( = Stahlzargenlichte), die Mauerdicke und das lichte Durchgangsmaß (= fertige Stocklichte) relevante Größen. Außerdem muss der Zargenfalz mit dem Türblatt abgestimmt werden. Die Zargenverkeidung sollte mind. 75 mm breit sein, um Ungenauigkeiten im Mauerloch auszugleichen.
Stahlzargen werden vor den Putzarbeiten - noch im Rohbau - eingemörtelt und voll ausgegossen, damit auch hier optimaler Schallschutz gewährleistet wird.

Zargen für Ständerwände

Für Gipskarton-Ständerwände werden von den Herstellern eigene Zargentypen angeboten, die sich durch die technisch notwendige Montageart für Ständerwände unterscheidet. Da die Stahlzarge bei Ständerwänden nicht eingemörtelt bzw. ausgegossen wird, ist der Hohlraum unter der Leibung mit Dämmmaterial auszustopfen.

 


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Datum: 29.03.2010

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