Untergrundvorbehandlung

Bevor mit dem Abdichten begonnen werden kann muss der Untergeund darauf vorbereitet werden. Hierfür stehen viele verschiedene Methoden zur verfügung.

Als Abscheren bezeichnet man das händisches Entfernen aller lockeren Beschichtungen.

Abschleifen ist das maschinelles Entfernen von Beschichtungen.


Unter dem Aufbringen eines Absperrmittels, um beeinträchtigende Einwirkungen vom Untergrund auf die aufzubringende Beschichtung zu verhindern wird als Absperren bezeichnet.

Das Einbetten von Armierungsstoffen in die frisch aufgebrachte Beschichtung (z.B. zur Rissüberbrückung) wird als Armieren bezeichnet.

Aufrauen der Beschichtungsoberfläche mechanisch oder durch Anlaugen mit chemischen Mitteln.

Einlassen ist das Aufbringen eines Einlaßmittels auf Leinölfirnis- oder Kunstharz- und Wasserglasbasis ohne Pigment- und Füllstoffzusatz (zB Tiefengrund, Fixativ).

Einschleifen ist das Aufbringen eines noch feuchten Grundierungsstoffes mit Natur-Bimsstein in eine vorhandene Altbeschichtung.

Entfetten ist das Fettfrei machen mit fettlösenden Reinigungsmitteln.

Fluatieren ist das Aufbringen von Fluaten und nachträgliches Abwaschen von etwaigen Rückständen. Fluat ist ein Salz zum Neutralisieren von alkalischen Putzen und zum Absperren von Wasser- und Nikotinflecken.

Füllen ist das Aufbringen eines gefüllerten Beschichtungsstoffes zum Egalisieren kleiner Unebenheiten und zur Erzielung eines für die nachfolgende Beschichtung geeigneten Untergrundes.

Reinigen von Staub und Schmutz

Schleifen und Zwischenschleifen ist die Bearbeitung mit Schleifmitteln.

Unter Schützen versteht man das Aufbringen von Klebebändern u. dgl. als Schutz gegen Verunreinigungen und leichte mechanische Beschädigungen.

Beim Überscheren werden Mörtelspritzer oder ähnlichen Verunreinigungen entfernt.

Verspachteln ist das schließen von geringfügigen Schäden mit einer bis zu 7 cm breiten Spachtel unter Verwendung eines auf den Untergrund abgestimmten Stoffes.


Autor:

Datum: 16.02.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Dämmung

Grundsätzlich gilt es zu beachten, dass ein Baustoff wie etwa Beton oder auch Holz niemals jene Wärmedämmeigenschaften aufbringen kann, die ein Dämmstoff liefert. Deshalb muss hier nachgeholfen werden.

Mit sinnvollen Maßnahmen zur Wärmedämmung lässt sich jede Menge Geld sparen. Aber wo liegen die Schwachstellen eines Hauses, wo sollte man mit den Investitionen beginnen? So verhindern Sie, dass Ihr Geld zum Fenster hinaus fliegt.

So einfach verwenden Sie Mineraldämmplatten für die Dämmung Ihres Kellers oder Ihrer Garage.

Mit Mineraldämmplatten wird die Dämmung der Außenwände des Hauses zum Kinderspiel. Lesen Sie hier alles über die nötigen Arbeitsschritte.

Dämmung von Wänden in Haus und Wohnung leicht gemacht: Hier finden Sie die wesentlichen Arbeitsschritte für die Mineralplattendämmung.

Mit mineralischen Platten gedämmte Wände und Decken bieten angenehmen Wohnkomfort, Wärmeschutz und Brandsicherheit. Möglich auch: Fassaden- und Kellerdämmung.

Generell ist es angebracht beim Verputz Sanierputze zu verwenden, welche die Möglichkeit bieten, dass die noch im Mauerwerk vorhandene Feuchtigkeit und Salze ohne Beschädigung des Putzes nach außen wandern können.

Ältere Bauteile haben keine waagrechte Abdichtungen im Mauerwerk, sodass trotz vorhandener waagrechter und senkrechter Flächenabdichtungen die Feuchtigkeit durch die Mauer nach oben wandern kann und oberhalb der Abdichtungsebene aus dem Mauerwerk austritt.

Bei dem Auswechseln der schadhaften Wärmedämmung gegen neue Materialien muss einerseits darauf geachtet werden, dass entweder die gleichen Materialien oder aber Materialien mit Eigenschaften verwendet werden.