Mit falschem Licht sehen Sie auch im größten Spiegel nichts
Das Badezimmer ist ein Ort, in dem sich Feuchtigkeit und Elektrizität begegnen. Bei der Planung der Badezimmerbeleuchtung müssen vorgeschriebene Normen unbedingt beachtet werden.
Für die Allgemeinbeleuchtung im Badezimmer sind besonders Deckenanbauleuchten und Deckeneinbauleuchten geeignet. Experten empfehlen mindestens 300 Lux Beleuchtungsstärke. Dabei ist die Gestaltung des Badezimmers zu beachten: Da dunkle Fliesen weniger Licht reflektieren, müssen mehr Leuchten oder stärkere Lampen als in hell gefliesten Bädern eingesetzt werden. In kleinen Bädern kann die Spiegelbeleuchtung zugleich als Allgemeinbeleuchtung dienen und eine zusätzliche Deckenleuchte überflüssig machen. Zwei Leuchten rechts und links neben dem Spiegel sind die Mindestausstattung.
Spiegelbeleuchtung Der Spiegelbeleuchtung ist besonders wichtig. Eine blendfreie, schattenlose und gleichmäßige Ausleuchtung wird durch rechts und links neben dem Spiegel installierte Leuchten garantiert. Zusätzliche Leuchten über dem Spiegel sorgen für gleichmäßiges Licht auch bei großen Spiegelflächen. Wichtig: das von mehr als zwei Wandleuchten erzeugte Licht ist nicht so hell und blendet beim Blick in den Spiegel nicht. Opalglas-Abdeckungen sind dabei für eine gleichmäßige Lichtverteilung - wie für Rasur und Kosmetik erforderlich - von Vorteil. Um eine sehr gute Farbwiedergabe zu erzielen, ist die richtige Wahl der Lampen erforderlich. Empfehlenswert sind Glühlampen, Energiesparlampen, Halogenglühlampen und Leuchtstofflampen mit Lichtfarbe ww = warmweiß. Auf Spiegel gerichtete Strahler können zu extremer Blendung führen. (Quelle: www.licht.de)
Tipp
Je mehr Licht im Bad, umso größer wirkt es. Halogenspots von oben oder von der Seite führen zu Schattenbildungen. Halogenspots zur Decke oder Wand gerichtet, sorgen für angenehme indirekte Beleuchtung.