Klimafreundliche Materialien, baubiologisch empfehlenswert
Ein Dach, das zukunftsfähig sein will, schützt aber nicht nur die Bewohner, sondern idealerweise auch unser Klima. Daher gilt bei der Wahl des Bedachungsmaterials: Je kleiner der CO2-Fußabdruck, desto besser. Die beste Basis dafür besitzen Materialien, die ausschließlich natürliche Rohstoffe in sich vereinen und daher als baubiologisch empfehlenswert eingestuft werden. Erkennbar sind derartige Produkte durch das IBO-Gütesiegel. Einem österreichweit gültigen Qualitätszeichen, das vom Institut für Baubiologie und Bauökologie vergeben wird.
Im direkten Vergleich der beliebtesten Bedachungsmaterialien empfiehlt sich der Dachstein als besonders klimafreundliche Wahl.
Sein CO2-Fußabdruck fällt um bis zu 60% kleiner aus als jener von anderen verbreiteten Eindachungen.
Die Hauptursache dafür ist in den verschiedenen Herstellungsprozessen zu finden, die sich auch punkto Energieaufwand gravierend voneinander unterscheiden. Anders als beim Dachziegel muss beispielsweise beim Dachstein nur der Zement-Anteil gebrannt werden. Der fertig geformte Dachstein härtet bei moderaten 60°C aus.
Das schlägt sich nicht nur in der Ökobilanz positiv zu Buche. Die niedrigen Produktions-temperaturen eröffnen den Herstellern auch ein großes Innovationspotenzial.
So können hier beispielsweise Oberflächen aufgetragen werden, die bei einem Brennvorgang zerstört werden würden.