Heute stehen eine Vielzahl von Brennstoffen zur Verfügung. Wobei zwischen leitungsgebundenen und nicht leitungsgebundenen Brennstoffen, bzw. Energieträgern unterschieden wird. Denken Sie bei der Planung der Heizanlage auch an den Einsatz von Sonnenkollektoren. Zumindest technische Vorkehrungen wie Leerverrohrungen für den späteren Einbau einer Solaranlage sollten nicht fehlen.
Die Wahl eines Brennstoffes möglicherweise durch die regionalen Rahmenbedingungen der Wohnbauförderung bereits eingeschränkt. Erkundigen Sie sich diesbezüglich bei Ihrem Berater zur Wohnbauförderung.
Bei den festen Brennstoffen ist heute nur noch Holz in den Formen Scheitholz, Hackgut und Pellets von Bedeutung. Biogene Brennstoffe, wie Holz, werden von der öffentlichen Hand stark gefördert. Hauptantriebskraft dafür ist die angestrebte CO2-Reduktion, wozu erneuerbare Energien einen wichtigen Beitrag leisten können. Mit dem Brennstoff Holzpellets hat Holz eine neue Beliebtheit erreicht, da ein annähernder Komfort wie bei Öl- oder Gasheizungen erreicht wird.
Bei der Lagerung von festen Brennstoffen wie zum Beispiel Holz oder Pellets ist auf die Trockenheit des Lagerraumes, die Größe, ausreichende Statik und Brandbeständigkeit, die Zugänglichkeit sowie die Nähe zum Heizkessel zu achten. Für ein Einfamilienhaus wird ein Pelletslagerraum mit 8 bis 15 m3 (je nach Größe und Wärmedämmung des Hauses) benötigt. Alternativ können Erdtanks im Garten eingegraben werden oder spezielle Pelletstanks aus Metall oder Gewebe im Gebäude aufgestellt werden.
Bei der Lagerung von flüssigen Brennstoffen spielt die Art der Lagerbehälter sowie die meist regional sehr unterschiedlichen Sicherheitsbestimmungen eine wesentliche Rolle.
Heizöle kommen zunehmend in schwefelfreier Qualität (max. 0,001% Schwefel) zum Einsatz.
Zudem ist zukünftig mit Beimischungen von Biokomponenten zum Heizöl (wie beim Treibstoff Diesel) oder sogar mit reinen Bioheizölen zu rechnen. Diese werden ganz oder teilweise aus Pflanzen hergestellt.
Öllagerbehälter bestehen in der Regel aus Kunststoff oder Metall.
Die Aufstellung von Tanks für flüssige Brennstoffe erfolgt unter Einhaltung der regionalen Vorschriften entweder im Wohnobjekt oder - im Falle von eigenen Erdtanks - durch Eingraben im Garten. Flüssiggastanks werden ausschließlich außerhalb des Wohnobjektes situiert.
Seit der Entwicklung der Kunststofftanks werden diese auch in erster Linie zur Lagerung von Heizöl im Wohnobjekt verwendet. Diese Behälter bestehen meist aus HD-PE Kunststoff und sind nahtlos geformt.
Der Vorteil dieser Behälterform liegt in der individuellen Einsatzmöglichkeit und der Korrosionsbeständigkeit. Diese Behälter sind in den verschiedensten Baugrößen von 600 bis 3000 Liter Inhalt pro Behälter erhältlich und sind von der Baugröße so konstruiert, dass diese durch eine 80x200 cm große Türe passen. Eine Vielzahl der Behälter können miteinander verbunden werden um dadurch die gewünschte Öllagermenge zu erreichen.