Überzeugende Sieger beim Brick Award 2016

Seit 12 Jahren steht er für die Auszeichnung herausragender Ziegelarchitekturprojekte. Der Wienerberger Brick Award 2016: 600 Einreichungen aus 55 Ländern, fünf Kategoriesieger, zwei Grand Prize Gewinner und ein Preisgeld von insgesamt 31.500 Euro.

Der Brick Award, erstmals 2004 vergeben, steht seitdem für internationale Qualität im Ziegelbau und umfasst unterschiedliche Kategorien, die abhängig von Trends und aktuellen Themen variieren. Heuer waren das Residential Use, Public Use, Re-Use, Urban Infill und Special Solution.

Grand Prize für zwei Projekte

Die unabhängige Jury wählte aus insgesamt 55 für die Endrunde qualifizierten Einreichungen die Sieger in den jeweiligen Kategorien. Den Grand Prize erhielten einmal das Bürogebäude 2226 in Lustenau, entworfen von Arch. Prof. Dietmar Eberle. „Zurück zu den Ursprüngen!“, so das Credo des Entwurfs, das dank ausgeklügeltem Energiekonzept einwandfrei umgesetzt wurde: Keine Belüftung, keine Klimatechnik ,keine Heizung. Dazu das ganze Jahr eine ausgeglichene Raumtemperatur von 22 bis 26 Grad. Möglich gemacht durch 76 cm dicke Ziegelwände und die Energiequellen menschliche Abwärme, PCs und Lampen.

Als zweites Projekt konnte sich das House 1014 durchsetzen. Das kleine Stadthaus wurde für ein sehr langes, schmales Grundstück von nur 6,50 Meter Breite entworfen. Die sich abwechselnden Innen- und Außenräume umfassen ein privates Heim, ein Haus für Gäste, Terrassen und Atrien. Der eingesetzte Ziegel verbindet Tradition mit Moderne.

Ein Baustoff - viele Gesichter

Die eingereichten und ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, in welcher vielfältigen Art und Weise der Baustoff Ziegel für Wände, Fassaden, Dächer und Pflasterungen zum Einsatz kommen kann. „Ich bin beeindruckt von der Qualität und Internationalität der diesjährigen Einreichungen. Sie zeigen, wie durch maßgeschneiderte Architekturkonzepte einzigartige und zukunftsweisende Projekte entstehen – auch unter extremen klimatischen oder räumlichen Bedingungen. Die innovativen Siegerprojekte unterstreichen damit die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs Ziegel“, kommentiert Heimo Scheuch, CEO Wienerberger AG.


AutorIn:

Archivmeldung: 03.06.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Wettbewerbe

Neuinszenierung eines denkmalgeschützten Gebäudes in der Wiener City: Der Umbau der ehemaligen Wiener Telefonzentrale zum Bürohaus „Telegraf 7“, ein Projekt von JP Immobilien unter der Federführung von BEHF Architects, wurde mit zwei Architektur-Awards geadelt. In der Kategorie „Innenausbau“ wurde der „best architects 18“ Award verliehen. Den „Iconic Award 2017“ gab es in der Kategorie „Architektur“.

Der österreichische Klimaschutzpreis – eine Gemeinschaftsinitiative des ORF und des Umweltministeriums – geht in seine zehnte Runde. Noch bis zum 17. August 2017 können u.a. Betriebe, Vereine und Institution ihre nachhaltigen Projekte und Umweltschutzinitiativen einreichen.

Unter dem Motto „Nature of building, nature of living“ schreiben die Initiatoren der Messe Klimahouse und der dazu stattfindenden Innovation Days im Jänner 2018 in Bozen die zweite Auflage des „Klimahouse Startup Award“ aus. Der europaweite Gründerwettbewerb zum Schwerpunkt energieeffizientes Bauen und Sanieren richtet sich an alle Newcomer und Ideengeber aus den Bereichen Bauwesen, Energie und IT. Eingereicht werden kann bis zum 20. November. Insgesamt winken den Green-Tech-Profis Preisgelder in der Höhe von 20.000 Euro.

Herausragende Beispiele der Alltagsarchitektur werden in der nunmehr siebten Ausgabe des gemeinsam von s Bausparkasse, dem Bundeskanzleramt, dem Architekturzentrum Wien und regionalen Architekturinstitutionen ausgelobten Architekturpreises gesucht.

Im Recruiting-Bereich konnte sich ISS Austria als einziger österreichischer Facility-Anbieter im DACH-Raum in die Top-Liga spielen. Bereits zum dritten Mal holte sich das Unternehmen im Bereich "Sicherheits- und Facility Services" auch die nationale Krone. Für ISS Austria ein „Qualitätssiegel und klares Alleinstellungsmerkmal“.

Die Jury des Immobilienawards hat gesprochen, die Nominierungen in den einzelnen Kategorien zum Cäsar 2017 stehen fest. Am 14. September werden die Besten ihres Faches im Schlosstheater Schönbrunn vor den Vorhang geholt.

Seit 1967 sucht die Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs Persönlichkeiten oder Personenkreise, die sich als Bauherren, Auftraggeber und Mentoren für die Baukultur in besonderer Weise verdient gemacht haben. Die Ausschreibung für die diesjährige Ausgabe des Bauherrenpreises läuft noch bis zum 22. Mai 2017.

Die Initiative Digital Building Solutions (DBS) lädt Start-ups aus dem DACH- und CEE-Raum ein, digitale und disruptive Soft- und/oder Hardwarelösungen sowie Services für die Planung, Errichtung, Betrieb und die Finanzierung von Bauwerken einzureichen. Gefragt seien komplett neue Ideen, aber auch transformierbare Lösungen aus anderen Industrien, meldet der Verein IG Lebenszyklus Bau, der gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft unter dem Motto „Digitize today’s building industry“ Kampagne und Award sowohl entwickelt als auch ausgeschrieben hat.