„Haus des Jahres 2014“ – mit PREFA gebaut

Für ihr Ferienhaus Kövágószölös erhielt Agnes Borsos den Sonderpreis „Haus des Jahres“. Ein Projekt, das durch seine Reduktion aufs Maximus besticht. Realisiert wurde das preisgekrönte Objekt ausschließlich mit Beton und PREFA-Produkten.

Der jährlich stattfindende, öffentliche Wettbewerb „Haus des Jahres”, ausgeschrieben von Baumit zeichnet besonders beeindruckende Architekturprojekte aus. Die Jury besteht aus anerkannten Architekten, der Architektenkammer sowie verschiedenen Organisationen. Ein Ferienhaus, entworfen von der Architektin Agnes Borsos, wurde vom Verband der ungarischen Architekten (Magyar Építőművészek Szövetsége – MÉSZ) nun zum Besten gewählt.

PREFA/Croce © PREFA/Croce

Das Ferienhaus ist so geplant, dass die Wohnräume in die Terrassen übergehen und ein Gefühl der Verbundenheit mit der Natur erzeugen.  

Auf das Maximum reduziert

Das prämierte Objekt besticht durch seine schlichte Form, klare Linien, konzentrierte Funktionalität und den starken Fokus auf die umgebende Natur. Trotz aller Einfachheit ist das Haus mit seinen fünf Terrassen aber spektakulär: Weil es die Umgebung in den Vordergrund stellt und trotz der klaren und reduzierten Formen selbst Blickfang ist. „Das Objekt liegt an einem Hang und bietet wunderbare Ein- und Ausblicke ins unverbaute Gebiet. Wir wollten ein Ferienhaus realisieren, bei dem die Natur mit größtmöglichem Komfort genossen werden kann.“ erklärt die Architektin.

Komplexität simpel gelöst

Maßgeblich mitgewirkt an dem in seiner Schlichtheit spektakulären Erscheinungsbild des Preisträgers hat PREFA. Der Altbestand wurde „von Kopf bis Fuß“ mit hellgrauem Prefalz von PREFA überzogen. Dach und Fassade erscheinen dadurch wie aus einem Guss. Das ist nicht nur optisch bestechend, sondern auch überaus praktisch und folgt perfekt dem Prinzip Simplexity – simple Lösungen für komplexe Aufgabenstellungen. Agnes Borsos: „Weil eine klassische Dachrinne bei diesem Haus Probleme mit der Belüftung ergeben hätte, haben wir sie durch einen Ablauf im Gehweg ersetzt. Da es keine Rinne gibt, ist die Dachfassade von oben bis unten durchlüftet. Kein Problem mit der innovativen Prefalz-Verkleidung“. Ergänzt wird der hellgraue Aluminium-Block mit den charakteristischen Längsrillen durch einen neuen Kubus aus Beton, der quasi über dem Boden schwebt.

PREFA/Croce © PREFA/Croce

PREFA steht für innovative Dach- und Fassadensysteme aus Aluminium und ist immer wieder an richtungsweisenden Projekten beteiligt.

Langlebig und pflegeleicht

„Wir haben bei dem Ferienhaus nur mit Produkten von PREFA und Beton gearbeitet. Das Bauwerk wird also viele Jahre Bestand haben und wenig Aufwand in der Erhaltung erfordern. Darauf haben wir besonderen Wert gelegt, denn der Bauherr soll mit dem Objekt keine Arbeit haben, sondern hier entspannt seine Freizeit genießen.“ Das Ergebnis hat nicht nur den Bauherren überzeugt, sondern auch die Architekturszene. „Das Wichtigste ist, dass Architektur und der Architekt dem Kunden und seinen Bedürfnissen dienen“, so Borsos.


AutorIn:

Datum: 07.07.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Wettbewerbe

Seit 12 Jahren steht er für die Auszeichnung herausragender Ziegelarchitekturprojekte. Der Wienerberger Brick Award 2016: 600 Einreichungen aus 55 Ländern, fünf Kategoriesieger, zwei Grand Prize Gewinner und ein Preisgeld von insgesamt 31.500 Euro.

Der Wiener Wohnbaupreis wird an geförderte Wohnprojekte, die über herausragende innovative Qualitäten verfügen, vergeben. Bewertet wird in erster Linie eine sehr hohe, bedarfsgerechte Wohnqualität.

Spektakulär ist das Ergebnis der Umsetzung außergewöhnlicher Planungsarbeit durch die Unger Steel Group am LLC der WU Wien und verdient die Auszeichnung mit dem SOLID BautechPreis 2015 in der Kategorie „Nationale Projekte“.

Zum zweiten Mal wurde heuer der Preis zur Förderung junger Kreativer in Österreich vergeben. Ausgezeichnet wurden zukunftsweisende Leuchtendesigns für das Anwendungsgebiet „modern living“.

Für den rennomierten Architekturpreis "Mies van der Rohe Award 2013" wurden insgesamt 335 Projekte nominiert. Im Architekturzentrum Wien gaben einige der österreichischen Nominierten Einblick in ihr Projekt.

Der Baumit Life Challenge Award für die europäische Fassade des Jahres, geht an den spanischen Architekten Untercio. Damit setzt er sich gegen mehr als 230 eingereichte Objekte aus 21 Ländern durch.

Eine Jury aus sieben Experten ermittelte in den Kategorien "Wohnbauten", "Um- und Zubau, Sanierung", "Öffentliche und Kommunalbauten", "Nutzbau" und "Außerhalb von Niederösterreich" die Preisträger 2014.

Die Architekturtage boten unter dem Motto "Alt Jetzt Neu" die Gelegenheit, Architekten und Planern über die Schulter zu blicken, Touren zu sonst unzugänglichen Bauten, sowie Vorträge und Ausstellungen zu besuchen.

Das Büro des Wiener Architekten Johannes Baar-Baarenfels gewann den international anerkannten Architekturwettbewerb mit dem Umbau des Palais Rasumofsky und setzte sich damit gegen hochkarätige Konkurrenz durch.