Internorm prämiert "Blickpunkte der Architektur"

Die Sieger des ersten Architekturwettbewerbs von Internorm stehen fest: Der Hauptpreis geht nach Vorarlberg, der Sonderpreis „Innovation & Technologie“ nach Hannover.

Unter dem Titel „Fenster im Blick“ waren Architekten und Planer in Österreich und Deutschland aufgerufen, ihre Neu- und Modernisierungsprojekte, die im Zeitraum vom 1. Januar 2010 und 1. Januar 2015 fertiggestellt wurden, einzureichen.

Anette Klinger, Miteigentümerin von Internorm erklärt die Motivation hinter dem ersten eigenen Wettbewerb: „Fenster sind Blickpunkte der Architektur, die das Aussehen eines Gebäudes maßgeblich mitbestimmen. Mit unserem Wettbewerb ‚Fenster im Blick’ wollen wir besonders gelungene Realisierungen von Gebäuden mit unseren Fenstern und Türen vor den Vorhang holen."

Helle Räume und Blick in die Natur

Eine hochkarätige sechsköpfige Fachjury hat nun den mit 3.000 Euro Preisgeld dotierten Hauptpreis an das Projekt „Wohnanlage Ankenreuthe“ von der Klimmer Wohnbau GmbH und dem Architekturbüro „nachbaur.wörter“ vergeben. Juri Troy, Jurymitliglied und Architekt: „Die Wohnanlage Ankenreuthe in Bildstein überzeugt durch ihre angenehme Maßstäblichkeit und Materialisierung. Die großzügigen Öffnungen umrahmen gekonnt den Blick über das Rheintal hinüber zu den Schweizer Bergen“.

Sonderpreis für energieeffizienten Neubau 

Das Architekturbüro Hirt aus Hannover konnte sich für den Neubau eines Heizungs- und Sanitärbetriebs mit Inhaber-Wohntrakt im niedersächsischen Wolfenbüttel den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis „Innovation & Technologie“ im Wettbewerb sichern. Die Jury begründete die Entscheidung folgendermaßen: „Ein hoch energieeffizienter Neubau, der durch einen hohen Vorfertigungsgrad der Sichtbeton-Sandwichelemente ein gutes Beispiel für rasches, kosteneffizientes, modernes Bauen ist. Durch den Einsatz von Internorm-Holz/Aluminium-Fenstern in Lärche mit angepassten Zargen und dazu abgestimmten Details in Lärche wird eine ansprechende und warme Ästhetik erzielt“.

Zwei Annerkennungspreise

Das „Sonnenhaus“ des Architekten Anton Holzer erhielt den Anerkennungspreis in der Kategorie „Wohnbau". In dem 250m² großen Einfamilienhaus wurden neben hoch wärmedämmenden und großflächigen Holz/Aluminium-Hebeschiebetüren, auch hochwertige Baustoffe, moderne Energie- und Heiztechnik sowie Vollwärmeschutz für ein angenehmes Wohnklima eingesetzt.

Die Innsbrucker „Röck Architekten“ überzeugten mit ihrem Neubauprojekt „Fröschl Haus“ in Hall in Tirol. Sie erhielten dafür den Anerkennungspreis in der Kategorie „Objektbau“. In dem Gebäude mit charakteristischer Stampfbeton-Außenfassade wurden Holz/Aluminium-Verbundfenster HV 350 mit integriertem Sonnenschutz verbaut.

Nächster Wettbewerb 2016

Internorm zeigt sich auf jeden Fall zufrieden mit der Premiere des Architekturwettbewerbs: „Es wurden 23 Projekte eingereicht – das ist ein stolzer Wert für ein solches Format“, hält Anette Klinger fest und verkündet, dass „Fenster im Blick“ auch 2016 wieder stattfinden wird. 


AutorIn:

Archivmeldung: 28.10.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Wettbewerbe

Technologie-Investor Hermann Hauser fahndete mit seinem „Institute for Entrepreneurship Cambridge - Tirol“ nach erfolgversprechenden Geschäftsideen. Fündig wurden er und seine finanzkräftigen Trendscouts beim steirischen Lichtbetonspezialisten LCT.

Welche City schafft es im digitalen Zeitalter an die Weltspitze? Das neue „Global City Ranking“ des Gottlieb Duttweiler Institute, das Metropolen auf ihre Networking-Credibility untersucht hat, gibt Auskunft. Fazit: Fad ist out, Menschen suchen analog An- und Aufregendes für ihren smarten Online-Auftritt.

Grande Finale für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit: Bundesminister Andrä Rupprechter holte Anfang Oktober in Innsbruck fünf besonders nachhaltige Architekturprojekte auf die Siegerbühne. Für weitere sechs Projekte aus den insgesamt 76 Einreichungen wurden Würdigungen ausgesprochen.

Ethouse Award 2018 für energieeffizientes Sanieren: Noch bis zum 15. November 2017 können neben privaten und öffentlichen Bauträgern, Architekten und Planer, Kommunen sowie Wohnbaugesellschaften mit Sitz in Österreich in drei Kategorien einreichen. In Summe wird ein Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro ausgeschüttet.

Neuinszenierung eines denkmalgeschützten Gebäudes in der Wiener City: Der Umbau der ehemaligen Wiener Telefonzentrale zum Bürohaus „Telegraf 7“, ein Projekt von JP Immobilien unter der Federführung von BEHF Architects, wurde mit zwei Architektur-Awards geadelt. In der Kategorie „Innenausbau“ wurde der „best architects 18“ Award verliehen. Den „Iconic Award 2017“ gab es in der Kategorie „Architektur“.

Der österreichische Klimaschutzpreis – eine Gemeinschaftsinitiative des ORF und des Umweltministeriums – geht in seine zehnte Runde. Noch bis zum 17. August 2017 können u.a. Betriebe, Vereine und Institution ihre nachhaltigen Projekte und Umweltschutzinitiativen einreichen.

Unter dem Motto „Nature of building, nature of living“ schreiben die Initiatoren der Messe Klimahouse und der dazu stattfindenden Innovation Days im Jänner 2018 in Bozen die zweite Auflage des „Klimahouse Startup Award“ aus. Der europaweite Gründerwettbewerb zum Schwerpunkt energieeffizientes Bauen und Sanieren richtet sich an alle Newcomer und Ideengeber aus den Bereichen Bauwesen, Energie und IT. Eingereicht werden kann bis zum 20. November. Insgesamt winken den Green-Tech-Profis Preisgelder in der Höhe von 20.000 Euro.