Einreichen zum „Klimahouse Startup Award 2018“

Unter dem Motto „Nature of building, nature of living“ schreiben die Initiatoren der Messe Klimahouse und der dazu stattfindenden Innovation Days im Jänner 2018 in Bozen die zweite Auflage des „Klimahouse Startup Award“ aus. Der europaweite Gründerwettbewerb zum Schwerpunkt energieeffizientes Bauen und Sanieren richtet sich an alle Newcomer und Ideengeber aus den Bereichen Bauwesen, Energie und IT. Eingereicht werden kann bis zum 20. November. Insgesamt winken den Green-Tech-Profis Preisgelder in der Höhe von 20.000 Euro.

Gesucht und gefördert werden nachhaltigen Technologien in den Bereichen Smart Building, Smart Living und Smart City, die laut Award-Auguren „ein besonderes Augenmerk auf das harmonische Verhältnis zwischen Mensch und Natur legen“. Die Sieger der Ausschreibung werden in einem Wettbewerbsverfahren im Rahmen der Klimahouse Innovation Days ermittelt, die als Kommunikations- und Austauschbörse Start-ups, Investoren und Businesspartner zusammenbringen will und gleichzeitig mit der Messe Klimahouse vom 24. bis zum 27. Jänner 2018 in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen über die Bühne gehen wird. Vier Tage lang soll intensiv genetzwerkt werden.

„Durch das sinnvolle Verbinden von Umweltschutz und neuen Technologien, können wir ein neues ´Ökosystem´ erschaffen, in dem Mensch und Natur im Zentrum stehen. Mit dem Klimahouse Startup Award 2018 möchten wir diesen unseren Ansatz nun auch nach außen kommunizieren, auf internationaler Ebene“, sagt Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen, zum noch jungen Konzept. (Im Bild: Vertreter der siegessicheren Start-up-Szene vom Premierenevent.)

Wer ist teilnahmeberechtigt?

Am Klimahouse Startup Award 2018 können alle europäischen Start-ups teilnehmen, die in den Bereichen Bauwesen, Energie, IT oder IoT (Internet of Things) tätig sind. Voraussetzung ist, dass es sich um Technologien handelt, die im Bereich der Energiesanierung und des energieeffizienten Bauens Anwendung finden können. Die Einreichung ist bis zum 20. November 2017 möglich.

Der erste Preis des Klimahouse Startup Awards besteht aus einem Servicepacket, das unter anderem die kostenfreie Teilnahme an der Klimahouse 2019 – als Aussteller auf der Messe und als Redner bei den Side Events – inkludiert. In Summe rittern die Wettbewerbsteilnehmer um Preisgelder in der Höhe von 20.000 Euro. In der Jury werden laut Veranstalter erstmals auch Vertreter der SEP (Startup Europe Partnership), eine Initiative zur Förderung von europäischen Start-ups, die auf Kapitalbeschaffung und Kontaktanbahnung mit der Wirtschaft spezialisiert ist, sitzen.


AutorIn:

Datum: 03.08.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Wettbewerbe

Der Ethouse Award 2018 lobt die energieeffizientesten Sanierungsprojekte in drei Kategorien aus: Noch bis zum 15. November können private und öffentliche Bauträger, Architekten und Planer, Kommunen sowie Wohnbaugesellschaften mit Sitz in Österreich ihre Projekte einreichen!

Technologie-Investor Hermann Hauser fahndete mit seinem „Institute for Entrepreneurship Cambridge - Tirol“ nach erfolgversprechenden Geschäftsideen. Fündig wurden er und seine finanzkräftigen Trendscouts beim steirischen Lichtbetonspezialisten LCT.

Welche City schafft es im digitalen Zeitalter an die Weltspitze? Das neue „Global City Ranking“ des Gottlieb Duttweiler Institute, das Metropolen auf ihre Networking-Credibility untersucht hat, gibt Auskunft. Fazit: Fad ist out, Menschen suchen analog An- und Aufregendes für ihren smarten Online-Auftritt.

Grande Finale für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit: Bundesminister Andrä Rupprechter holte Anfang Oktober in Innsbruck fünf besonders nachhaltige Architekturprojekte auf die Siegerbühne. Für weitere sechs Projekte aus den insgesamt 76 Einreichungen wurden Würdigungen ausgesprochen.

Ethouse Award 2018 für energieeffizientes Sanieren: Noch bis zum 15. November 2017 können neben privaten und öffentlichen Bauträgern, Architekten und Planer, Kommunen sowie Wohnbaugesellschaften mit Sitz in Österreich in drei Kategorien einreichen. In Summe wird ein Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro ausgeschüttet.

Neuinszenierung eines denkmalgeschützten Gebäudes in der Wiener City: Der Umbau der ehemaligen Wiener Telefonzentrale zum Bürohaus „Telegraf 7“, ein Projekt von JP Immobilien unter der Federführung von BEHF Architects, wurde mit zwei Architektur-Awards geadelt. In der Kategorie „Innenausbau“ wurde der „best architects 18“ Award verliehen. Den „Iconic Award 2017“ gab es in der Kategorie „Architektur“.

Der österreichische Klimaschutzpreis – eine Gemeinschaftsinitiative des ORF und des Umweltministeriums – geht in seine zehnte Runde. Noch bis zum 17. August 2017 können u.a. Betriebe, Vereine und Institution ihre nachhaltigen Projekte und Umweltschutzinitiativen einreichen.